Ein aus Zelluloid geformter Turm zu Babel

LUX - Der neue Filmpreis des Europaparlaments

Wien (OTS) - Am 24. Oktober wird zum ersten Mal der neue Filmpreis LUX des Europäischen Parlaments vergeben. Rund 800 europäische Filme standen zur Auswahl, drei sind noch im Rennen. In den nächsten Tagen fällen die Europa-Abgeordneten ihr Urteil.

Eine internationale Filmfach-Jury wählte zunächst zehn Filme aus, die einen Bezug zu den Themen Europäische Werte, kulturelle Vielfalt Europas oder Einigung Europas haben. In der 17-köpfigen Jury saß auch Mercedes Echerer, die Direktorin des Filmfestivals EU-XXL.

In dieser Vorauswahl zeigte sich eindrucksvoll die Stärke des österreichischen Films, waren doch mit "Exile Family Movie" (Arash), "Import, Export" (Ulrich Seidl) und "Kurz davor ist es passiert" (Anja Salomonowitz) drei der zehn ausgewählten europäischen Filme aus heimischer Produktion.

Von dieser Vorauswahl wurden die folgenden drei Filme ins finale Rennen um den Preis geschickt:

  • "Auf der anderen Seite" des deutsch-türkischen Regisseurs Fatih Akin
  • "4 Monate, 3 Wochen und 2 Tage" von Cristian Mungiu (Rumänien)
  • "Belle Toujours" von Manoel de Oliveira (Portugal/Frankreich).

Der Sieger-Film wird den Preis in Form einer materiellen Unterstützung durch eine Untertitelung und Bandaufzeichnung des prämierten Films in den 23 Amtssprachen der Europäischen Union erhalten. Die Originalfassung wird dabei für Gehörlose und Menschen mit einer Hörbehinderung angepasst. Die Statuette des Preises bildet ein aus Filmzelluloid geformter Turm zu Babel. Sie wird am 24. Oktober in Straßburg an den Sieger überreicht werden.

Weitere Informationen finden Sie unter:
http://www.europarl.europa.eu/luxprize/default_de.htm

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