Forschergeist im Kindergarten

Siemens stattet österreichische Kindergärten mit "Forscherkisten" aus

Graz (OTS) - Siemens bietet österreichischen Kindergärten durch Forscherkisten ein ganzheitliches Konzept für wissenschaftliche Themen. Die "Minilabore" sollen Kindern ab vier Jahren mit altersgerechten Experimenten spielerisch Zugang zu Naturwissenschaften und Technik vermitteln. Kleine ForscherInnen können unter der Aufsicht von PädagogInnen 45 verschiedene Versuche selbst durchführen. Die Forscherkisten im Wert von je 500 Euro bestehen aus zwei großen Holzkisten mit Materialien zu den Themen Elektrizität, Schall, Farbe, Luft und Wasser. Dazu gehören Lampenfassungen, Glühlampen, Kabel, Lebensmittelfarbe, Kristalle zur Lichtbrechung, Natronpulver, Reagenzgläser und Luftballons. Heute übergab DI Gerhard Geisswinkler, Leiter der Siemens-Niederlassung Graz, eine Forscherkiste an den Städtischen Kindergarten Karl Morre.

Die Kinder können zum Beispiel durch Aneinanderhängen von Lampen, Batterie und Drähten lernen, dass Strom im Kreis fließt und das Licht bei mehreren Lampen im Stromkreis nicht mehr so hell leuchtet. Ein weiteres Experiment der Forscherkiste hat mit Wasser zu tun. Bei diesem Versuch füllt man unterschiedliche Flüssigkeiten wie Öl, Honig, Essig oder Wasser in Reagenzgläser. Durch fallen lassen von Büroklammern in die Gläser, sehen die Kinder dass unterschiedliche Flüssigkeiten unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten haben. Durch die Versuche werden auch die Feinmotorik, die Sprachkompetenz bei der Beschreibung des Experiments sowie das kognitive Verständnis der Kinder beim Gruppieren der Materialien gefördert.

"Es ist uns als technisches Unternehmen ein besonderes Anliegen, bei Kindern schon frühzeitig ein Interesse für Technik und Naturwissenschaft zu fördern. So kann durch die Forscherkiste das naturwissenschaftliche Angebot im Kindergarten genauso unterstützt werden wie künstlerische, musische und sportliche Aktivitäten", so DI Gerhard Geisswinkler, Leiter der Siemens-Nierderlassung Graz.

Insgesamt wurden in Graz fünf Forscherkisten an Kindergärten in der Nachbarschaft der Siemens-Niederlassung übergeben. Dazu gehören neben dem Kindergarten Karl Morre der Pfarrkindergarten Straßgang, WIKI Graz Eggenberg, die Bundesbildungsanstalt für Kindergartenpädagogik und der Städtische Kindergarten Harterstraße.

Die Forscherkiste wurde von der Firma Science-Lab entwickelt, die ein ganzheitliches Konzept zur spielerischen Hinführung von Kindern an Naturwissenschaft und Technik erarbeitet hat. So werden nicht nur Experimente gemacht sondern die Themen auch mit Bewegung, Liedern und Spielen aufgearbeitet.

Jugendförderung wird groß geschrieben

Siemens fördert durch aktives Engagement an Kindergärten, Schulen und Hochschulen den wissenschaftlichen und technischen Nachwuchs. Auch die Forscherkisten sollen Bestandteil dieser Kinder- und Jugendförderung sein, denn gerade im Vorschulalter sind die Kinder besonders experimentierfreudig und diese Begeisterung wird durch die Minilabore unterstützt.

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