FP-Lasar: Bures unterstützt freiheitliche Forderung, die HPV-Impfung in das Kinderimpfprogramm aufzunehmen

600 Euro pro Impfung ist der Beweis für eine Zwei-Klassen-Medizin

Wien, 18.10.2007 (fpd) - Seit langem schon fordert die FPÖ die Aufnahme der HPV-Impfung in das Kinderimpfprogramm, zur Vorbeugung einer Erkrankung des gefährlichen Gebärmutterhalskrebses, von der immerhin jährlich 500 Frauen neu betroffen sind. Umso erfreulicher sei es daher, dass sich nun auch Frauenministerin Bures unserer Forderung anschließt, so der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, David Lasar.

Durch die Impfung könnten wenigstens 75% aller Gebärmutterhalskrebsfälle verhindert werden und so vielen Frauen ein langwieriger Leidensweg erspart bleiben. Im Moment beläuft sich der Preis dieses Impfstoffes auf rund 600 Euro - viel zu hoch für die meisten Familien in Österreich. Durch humane Papillomaviren (HPV) sterben jedoch in Europa pro Tag 40 Frauen an den Folgen des Gebärmutterhalskrebses. Ein Grund mehr also, diese Impfung endlich kostenlos anzubieten, damit alle Eltern die Chance bekommen, ihre Kinder vor möglichen zukünftigen Angriffen dieses Virus zu schützen.

Frauenministerin Bures kann mit ihrem Sitz in der Regierung vieles bewirken. Es bleibt daher zu hoffen, dass sie sich gerade bei diesem besonders wichtigen Thema durchsetzt und die Aufnahme des HPV-Impfstoffes in das Kinderimpfprogramm auch wirklich erwirkt wird. Die FPÖ Wien jedenfalls wird nicht aufhören, weiter Druck auszuüben, damit die momentane Zwei-Klassen-Medizin, die in diesem Fall vorhanden ist, rasch ein Ende findet, so Lasar abschließend. (Schluss) hn

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