Sportstaatssekretär Reinhold Lopatka: Sport ist große Chance zur Integration

Ziel: Frauen und Jugendliche mit Migrationshintergrund besonders fördern

Wien, 18. Oktober 2007 (OTS) - "Sport ist eine große Chance zur Integration, denn Sport und Integration gehören zusammen", so Sportstaatssekretär Dr. Reinhold Lopatka bei einem Pressegespräch mit dem Geschäftsführer des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF), Dr. Alexander Janda, im Rahmen des Symposiums "Fit für Integration: Sport verbindet". Lopatka verwies auf die Bedeutung der diese Woche beginnenden Diskussion über den Reformvertrag der Europäischen Union, wodurch Sport erstmals auch auf europäischer Ebene mit seiner sozialen und damit seiner Integrationsfunktion in einem Vertragswerk berücksichtigt werden soll. ****

Lopatka hat Bundeskanzler Alfred Gusenbauer den Vorschlag gemacht, am 'Tag des Sports', der heuer 350.000 Österreicherinnen und Österreicher auf den Heldenplatz gelockt hat, einen 'Integrationspreis für Sport' zu verleihen." Der Rahmen sei ideal, um jene Menschen, die mit großem Idealismus in diesem Bereich arbeiten, einmal in den Mittelpunkt zu stellen. Seitens des Sportstaatssekretariat werde er, Lopatka, drei Schwerpunkte setzen:
Neben dem "Integrationspreis für Sport" werden in Zukunft bei der Sportförderung eigene Mittel für Integrationsprojekte bereit gestellt. Ein weiterer Ansatz ergebe sich über die Trainer/innenausbildung, "da diese Multiplikator/innen sind, um die Integration im und über den Sport voranzutreiben. Mir ist besonders wichtig, dass künftig Frauen verstärkt miteingebunden werden, da diese sowohl bei der Integration als auch im österreichischen Sport zu kurz kommen."

Gerade Frauen und Jugendliche seien bei der Integration der 467.000 seit 1980 eingebürgerten Neo-Österreicherinnen und Österreichern und 800.000 Nicht-Staatsbürgern wichtige Gruppen. "Sport bietet die einmalige Möglichkeit, Brücken zu bauen", sagte Lopatka. Im Sport sei Integration um vieles einfacher als in anderen Bereichen. Am Beispiel Fußball zeige sich deutlich, dass es heute kaum eine Mannschaft gebe, wo sich nicht Spieler mit Migrationshintergrund finden bzw. diese aus dem Ausland kommen. "Am Platz wird aber gemeinsam für den Erfolg kämpft. Das ist es, was der Sport für die Integration und das soziale Miteinander leisten kann. Der Österreichische Integrationsfonds ist für diese Arbeit eine starker Partner." Staatssekretär Lopatka und ÖIF-Geschäftsführer Janda verliehen Diplome an jene Trainerinnen, die im Rahmen des ÖIF-Projekts "Gymstick" eine Trainerausbildung absolviert haben.

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