Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eröffnete Tizian-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum

Fischer betonte wissenschaftlichen Auftrag der großen Museen trotz wachsenden Drucks, verstärkt auf Besucherzahlen zu achten

Wien (OTS) - Bundespräsident Dr. Heinz Fischer eröffnete gestern, 17. Oktober 2007, die große Herbst-Ausstellung des Kunsthistorischen Museums "Der späte Tizian und die Sinnlichkeit der Malerei".
In seiner Eröffnungsrede betonte der Bundespräsident, dass sich die großen Museen trotz des wachsenden Drucks, verstärkt auf Besucherzahlen zu achten, dem wichtigen wissenschaftlichen Auftrag nicht verschließen.
Diesen Aspekt begründete Dr. Heinz Fischer folgendermaßen: "Zum einen wird oft nicht ausreichend wahrgenommen, dass Museen auch wichtige Forschungszentren sind, die in enger Zusammenarbeit mit universitären und außeruniversitären Institutionen wissenschaftliche Arbeit leisten", so der Bundespräsident in seiner Rede. Als zweiten Grund nannte er die wissenschaftliche Verantwortung der Museen, "die darin besteht, dass Kunstvermittlung nur auf Basis gesicherter Erkenntnisse und einer historischen Kontextualisierung ernsthaft möglich ist". "Denn", so der Bundespräsident "wissenschaftliche Erkenntnisse über Kunst bilden die Grundlage für jede Form der Kunstvermittlung und sind unverzichtbar, wenn der Bildungsauftrag, den Museen natürlich haben, wahrgenommen werden soll".

Zuvor besuchte der Bundespräsident die Ägyptisch-Orientalische Sammlung des KHM, um sich für den Staatsbesuch in Ägypten am kommenden Wochenende vorzubereiten.

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