FP-Matiasek: Meldewesen dringend reformbedürftig

Scheinmeldungen machen es den Bürgern schwer

Wien, 18.10.2007 (fpd) - Der aktuellste Fall einer Hernalserin, deren Adresse von Gaunern missbraucht wurde, zeigt einmal mehr, dass das Meldewesen deutliche Schwachstellen aufweist. Denn in Österreich kann sich jeder ohne gröbere Kontrolle irgendwo zum Schein anmelden, kritisiert die FPÖ-Wien Gemeinderätin Veronika Matiasek vor dem Hintergrund neuerlicher Zeitungsmeldungen.

Kaum ein Dokument wird momentan so oft missbräuchlich verwendet wie der "Meldezettel". Derzeit muss nämlich beim Anmelden weder ein Lichtbildausweis noch ein Mietvertrag vorgelegt werden. Die FPÖ fordert daher strikte Kontrollen derer die sich anmelden - denn der Bürger darf in solchen Fällen nicht auf der Strecke bleiben, meint Matiasek.

Die Stadt Wien aber vor allem Stadträtin Frauenberger wird sich schärfere Kontrollmaßnahmen überlegen müssen und Verhandlungen mit dem Bund werden unumgänglich sein, so Matiasek, die vorschlägt Kennziffern einzuführen - wie vergleichsweise ein Losungswort bei Sparbüchern - die nur der Eigentümer wissen kann und somit weitere Missbräuche verhindern könnte. Die FPÖ jedenfalls wird eine entsprechende Initiative zum Schutz der Bürger setzten, schließt Matiasek. (Schluss) paw

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