Rauch-Kallat: Ausbildung von weiblichen Fachkräften ist sicherzustellen

TechWomen begeistern Mädchen für technische Lehrberufe

Wien (ÖVP-PK) - Neben der Beseitigung der Arbeitslosigkeit von Mädchen und Frauen ist das oberste Ziel unserer Arbeit, die Ausbildung von weiblichen Fachkräften sicherzustellen, sagte ÖVP-Frauensprecherin Abg. Maria Rauch-Kallat, Präsidentin des Vereins TechWomen, heute, Donnerstag, anlässlich des morgigen Lehrlingstages 2007. "Wir wollen im Rahmen der TechWomen Mädchen für technische Lehrberufe begeistern ", so Rauch-Kallat weiter. Mit Lehrlingswettbewerben, Lehrlingsawards und anderen Lehrlingsauszeichnungen bietet der "Tag der Lehre", der auf Initiative von ÖVP-Staatssekretärin Christine Marek ins Leben gerufen wurde, eine breite und öffentliche Plattform. ****

Der bundesweit positive Trend im Bereich Jugendarbeitsmarkt ist auf unzählige Maßnahmen zurückzuführen. Allen voran die Einführung des Blum-Bonus mit einer monatlichen Förderung von Unternehmen für zusätzlich geschaffene Lehrstellen. "Dadurch konnten seit Förderbeginn im Jahr 2005 über 41.700 zusätzliche Lehrstellen gefördert werden. Ein echter Erfolg", so Rauch-Kallat. Lehrlingsausbildungsprämie, Lohnnebenkostensenkung für Lehrlinge, neue bzw. modernisierte Lehrberufe, Lehrstellenakquisiteure bzw. LehrstellenbetreuerInnen sowie der AMS-Schwerpunkt "Jugend" sind weitere Maßnahmen, zählt Rauch-Kallat auf. "Im Jahr 2006 wurden 360 Millionen Euro mehr in die Hand genommen, um die Arbeitsmarktchancen für Jugendliche zu verbessern."

Eines der ersten Projekte der TechWomen ist daher auch der "Technik Pass" für Mädchen. Im Rahmen eines Ferienspiels sollen Mädchen im Alter zwischen 12 und 16 Jahren spielerisch und "live" mit spannenden technischen Themen in Berührung kommen und dabei die Technik mit viel Spaß und Action hautnah erleben. "Der Pass bietet ein breites Angebot an Aktivitäten in Institutionen, Firmen oder Schulen wie zum Beispiel ein betreuter Workshop "Roboter bauen" im ars electronica center oder "wie funktioniert eine Fabrik" im Technischen Museum u.v.m.," erläutert Katharina Grandegger, Marketingleiterin des Automatisierungs-Unternehmens FESTO und Leiterin des Projekts. Institutionen oder Firmen, die sich zu diesem Thema einbringen wollen, sind herzlich willkommen.

Das Interesse für technische Lehrberufe wird oftmals in der Schule geweckt. Lehrerinnen und Lehrer sind hier entscheidende Gatekeeper -sie können das Interesse wecken und fördern. "Deshalb ist es wichtig, sie bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ihnen Möglichkeiten und Hilfsmittel zu geben, mit denen sie bei ihren Schülerinnen und Schülern technische Leidenschaft wecken", erklärt Rauch-Kallat.

Ein zeitgemäßes und praktisches Modul dafür stellt die neue Website www.feel-technic.at dar, welches als weiteres Projekt des Vereins TechWomen umgesetzt werden soll. Auf dieser Website werden Lehrerinnen und Lehrer in Kürze vielfältige Informationen rund um das Thema Technik und Anregungen, wie sie ihren Unterricht für Jugendliche zwischen 12-16 Jahren mit Inputs aus der Praxis abwechslungsreich gestalten können, finden. Auf www.feel-technic.at wird es u.a. eine Datenbank geben, aus der Lehrerinnen und Lehrer ersehen können, welche Unternehmen Produktionsbesichtigungen, Exkursionen, Praktika oder Vortragende für Schulen anbieten und wohin sich Lehrerinnen und Lehrer bei Interesse wenden können.

"Mehr Mädchen und junge Frauen in der Industrie und Technik bedeutet für Frauen bessere Berufschancen, höhere Einkommen und damit bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie, höhere Wiedereinstiegschancen, aber auch langfristige gesellschaftspolitische Veränderungen", unterstrich Rauch-Kallat, Gründerin und Initiatorin des Dachverbands, den Hintergrund dieser ersten Aktionen.

"Mädchen und jungen Frauen muss eine herausfordernde und zukunftssichere Alternative zu den klassischen "Frauenberufen" geboten werden. Mit den TechWomen wollen wir das unterstützen", so Rauch-Kallat abschließend.
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