Auer: Flexibilisierung beim Kinderbetreuungsgeld fördert die Familien

Nationalrat beschließt Wahlfreiheit der Eltern zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Wien (OTS) - "Mit der Novellierung des
Kinderbetreuungsgeldgesetzes wird Österreich wesentlich kinder- und familienfreundlicher", sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Nationalratsabgeordneter Klaus Auer zum gestrigen Beschluss des Nationalrates. "Ich freue mich, dass durch diese Gesetzesänderung der Bezug des Kindergeldes um wichtige Wahlmöglichkeiten erweitert wird. Damit wird ein zentrales Anliegen der ÖVP-Familienpolitik - nämlich Familienleben und Erwerbstätigkeit besser vereinbar zu machen -, umgesetzt. Das Erfolgsmodell Kinderbetreuungsgeld wird mit dieser Novelle wesentlich verbessert und damit optimale Rahmenbedingungen geschaffen, um einen leichtern Wiedereinstieg ins Berufsleben zu schaffen", betonte Auer.

"Neben der bisherigen Bezugsvariante von Kinderbetreuungsgeld (36 Monate lang 436 Euro) wird es künftig zwei weitere Varianten geben:
18 Monate lang 800 Euro bzw. 24 Monate lang 624 Euro. Dadurch haben die Eltern künftig die Möglichkeit, zwischen drei Bezugsvarianten zu wählen. Möchten die Eltern bereits vor Ablauf der höchstmöglichen Bezugsdauer (Vollendung des 30./36 Lebensmonates des Kindes) wieder ihre Erwerbstätigkeit aufnehmen, so können sie ab dem nächsten Jahr das Kindergeld auch für einen kürzeren Zeitraum - dafür aber mit einem höheren monatlichen Auszahlungsbetrag - in Anspruch nehmen. Eltern, deren Kind vor dem 1. Jänner 2008 geboren wurde, können auf eine der zwei neuen Kurzvarianten umsteigen. Durch diese Wahlmöglichkeiten können Familien in Zukunft wesentlich flexibler auf die Arbeitsmarktlage reagieren", unterstrich Auer.

"Mit der Novelle wurde auch die Zuverdienstgrenze vom Kinderbetreu-ungsgeld von 14.600 Euro auf 16.200 Euro pro Jahr angehoben. Neu ist auch eine Einschleifregelung, die vorsieht, dass bei Überschreiten der Zuverdienstgrenze nur mehr der überschrittene Betrag und nicht das gesamte Kinderbetreuungsgeld zurückgezahlt werden muss", betonte Auer. "Ein ganz wesentlicher Schritt zur Unterstützung vor allem von Alleinerziehenden wird auch durch die Erhöhung der Zuverdienstgrenze für den Kinderbetreuungsgeldzuschuss von derzeit 5.500 Euro auf ebenfalls 16.200 Euro gesetzt. Damit werden künftig wesentlich mehr Alleinerziehende als bisher Zuschuss zum Kinderbetreuungsgeld erhalten können, was ihre finanzielle Situation verbessern wird! Mit diesem Familienpaket fördert die ÖVP die Familien und setzt ein klares Signal für mehr Kinder! Durch diese Flexibilisierung beim Bezug des Kinderbetreuungsgeldes und der damit leichteren Vereinbarkeit von Familie und Beruf sollen Eltern - vor allem aber auch Väter - noch mehr als bisher zur Kinderbetreuung animiert werden!", schloss Auer.
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