Rohstoffverknappungen setzen Betonzusatzmittel-Hersteller unter Druck

Schwierige Situation für Branche

Wien (PWK778) - Der anhaltende Wirtschaftsaufschwung in Asien hat auch Auswirkungen auf die österreichische Bauchemie und hier insbesondere auf die Hersteller von Betonzusatzmitteln. Die ungebremste Nachfrage aus China saugt die Rohstoffe ab und bewirkt Kostensteigerungen bei den Vormaterialien für die heimische Betonzusatzmittel-Industrie. So haben sich etwa die Preise für die Basis-Rohstoffe Ligninsulfonat und Naphtalinsulfonat gegenüber dem Vorjahr um bis zu 15 % erhöht. Die Preise für Melamine und Ethylenglykol, ein Vorprodukt für die Herstellung von Polycarboxylaten, sind seit Juli 2007 um bis zu 10 % gestiegen.

Neben den Rohstoffpreisen schlagen sich auch Erhöhungen bei Strom, Gas und Öl zu Buche und drücken auf die Erträge der österreichischen Betonzusatzmittel-Hersteller. Dazu kommen noch gestiegene Transportkosten, verursacht durch hohe Treibstoffpreise und das Road-Pricing, sowie gestiegene Lohnkosten für gut qualifiziertes Personal, welches für die Sicherung eines hohen Qualitätsstandards für die Betonzusatzmittel notwendig ist.

Zusammen genommen bringen alle diese Kostensteigerungen die Betonzusatzmittelindustrie unter starken Druck, der auch durch Rationalisierungen nicht mehr ausgeglichen werden kann. (us)

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