28 junge Fachkräfte aus Österreich im Wettbewerb mit 47 Nationen

"Team Austria" kämpft bei Berufs-WM 2007 in Japan um Spitzenplatz - Offizielle Team Verabschiedung bei Pappas in Salzburg

Wien (PWK776) - Vom 8. bis 22. November stellen sich fünf junge Damen und 23 junge Herren aus Österreich - die besten Facharbeiter ihrer Branche - einem höchst anspruchsvollen Wettbewerb. Sie konkurrieren bei den "39. Berufsweltmeisterschaften 2007" in Shizuoka in Japan mit 800 Teilnehmern aus 47 anderen Nationen um die begehrten Goldmedaillen. Gleichzeitig werden erstmals 15 Teilnehmer Österreich bei den zeitgleich veranstalteten "7. International Abilympics", einem Berufswettbewerb behinderter Menschen, vertreten.

Das "Team Austria" wurde jetzt in der Zentrale des Pappas Konzerns in Salzburg - die Pappas Gruppe ist einer der Hauptsponsoren - für den Wettbewerb von der Firma Adelsberger eingekleidet und "offiziell" verabschiedet, bevor es Anfang November nach Shizuoka geht.

Die Berufsweltmeisterschaften ("worldskills 2007") sind der führende internationale Wettbewerb im Bereich der handwerklichen und industriellen Qualifikationen. Das Großereignis findet alle zwei Jahre in einem anderen Gastgeberland statt. Jugendliche aus aller Welt im Alter bis 22 Jahre haben heuer die Gelegenheit, ihr fachliches Können in 39 offiziellen und neun weiteren Vorführdisziplinen unter Beweis zu stellen. Österreichs Weltmeisterschaftsteilnehmer wurden von der WKÖ in aufwendigen Auswahlverfahren zwischen Oktober 2006 und März 2007 ermittelt. Die Berufe, für die Österreich Anwärter entsendet, sind vielfältig: Die Palette reicht vom Kfz-Mechaniker und Maler bis zum Netzwerktechniker, vom Stahlbauschlosser bis zum Koch und zur Floristin. Die TeilnehmerInnen der Abilympics treten in 15 Berufen an: Aquarellmalerei, Blumendekoration, CAD-Maschinenbau, Elektronik, Fotografie, Holzschnitzen, Korbflechten, Mechanische Montage, PC-Zusammenbau, Poster Design, Prothesenbau, Tischlern, Töpfern/Keramik, Webseiten-Gestaltung und Werkzeugbau.

"Die kommenden Berufs-WM in Japan bieten einmal mehr die Chance, die ausgezeichnete Qualität unseres dualen Berufsausbildungssystems unter Beweis zu stellen", betont Michael P. Walter, Kurator des WIFI der WKÖ. "Unsere jungen Fachkräfte werden beweisen, dass wir zu Recht auf ihre Fach- und Sozialkompetenz stolz sein können. Sie werden als Botschafter unseres Landes Österreich als modernen und leistungsorientierten Wirtschaftsstandort präsentieren." Und die Latte liegt für die Teilnehmer auch heuer sehr hoch, denn bei der Berufsweltmeisterschaft 2005 holte das Team Austria sechs Medaillen (3 Gold, 2 Silber, 1 Bronze) und 13 Diplome. Insgesamt haben die 365 jungen Facharbeiter aus Österreich, die bisher bei den Berufsweltmeisterschaften angetreten sind, seit 1961 nicht weniger als 158-mal Edelmetall sowie 107 Diplome errungen. In Lyon 1995, in St. Gallen 1997 und in Montreal 1999 entschieden die jungen Top-Kräfte aus Österreich die Nationenwertung für sich. 2005 wurde in Helsinki der 6. Rang von 40 Ländern erreicht. (BS)

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