Trafikanten kämpfen vehement für Weiterbestand der 25-Stück-Einfuhrgrenze bei Zigaretten

Trinkl: "Jüngster Schmuggelaufgriff gute Arbeit der Behörden in Finanz- und Innemninsterium" - Wegfall der 25-Stück-Regelung: "Für einige ist es bereits 5 nach 12"

Wien (PWK774) - "Gute Arbeit der der Behörden in Finanz- und Innenminsterium", das ist für Peter Trinkl, den Obmann des Bundesgremiums der Tabaktrafikanten in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), der jüngste Coup der Behörden in Finanz- und Innemninsterium gegen den organisierten Zigarettenschmuggel, bei dem in einem Lager in Wien 8 Millionen Stück aus China geschmuggelte Zigaretten für den österreichischen Markt sichergestellt werden konnten.

Erfolgereiche Aktivitäten zur Schmuggelbekämpfung sollten allerdings nicht von der teils katastrophalen wirtschaftlichen Situation heimischer Trafikanten ablenken: "Die österreichische Tabakwirtschaft kämpft gemeinsam vehement für den Weiterbestand der 25-Stück-Einfuhrgrenze bei Zigaretten", hielten Vertreter von Industrie und Trafikanten bei einem Treffen in der WKÖ fest. "Es ist traurige Realität, dass es dadurch In der Steiermark und in Kärnten zu massiven Einbrüchen beim Absatz von Tabakwaren gekommen ist. Für einige ist es bereits 5 nach 12", so Trinkl.

Bei Grenzübertritten aus Slowenien kommend gibt es bereits jetzt keine 25-Stück-Regelung mehr, am 1. Jänner 2008 soll sie gegenüber Tschechien, am 1. Jänner 2009 auch gegenüber Ungarn und der Slowakei fallen.

Bei der hochkarätig besetzten Zusammenkunft wurde Bedauern geäußert am "vorauseilenden Gehorsam Österreichs in Sachen Abschaffung der 25-Stück-Einfuhrgrenze". Aber auch auf EU-Ebene gebe es Handlungsbedarf zum Schutz des kleinstrukturierten österreichischen Tabakwareneinzelhandels: Eine gesetzliche Regelung und weitere Maßnahmen, um die zum Teil bereits eingetretenen massiven Umsatzeinbrüche aufzufangen und die Schließung von Trafiken zu verhindern, sind dringend notwendig", unterstrich der Trafikanten-Branchensprecher. (JR)

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