Rudas: Kein Kind darf in Armut leben

Wohlstand in Österreich muss gerechter verteilt werden

Wien (SK) - "Es ist beschämend, dass in einem der reichsten Länder Europas über 96.000 Kinder und Jugendliche in Haushalten mit Einkommen unter der Armutsgefährdungsschwelle leben", so die Kinder-und Jugendsprecherin der SPÖ, Laura Rudas, anlässlich des internationalen Tages zur Bekämpfung der Armut. "Die Kinderrechte müssen so schnell wie möglich in der Verfassung verankert werden, um die Lage der jungen Menschen in Österreich mit Rechtsanspruch verbessern zu können", forderte Rudas. ****

"Es muss das erklärte Ziel dieser Regierung sein, dass kein Kind, kein Jugendlicher in Armut leben darf. Dies kann nur durch eine stärkere Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, insbesondere der Jugendarbeitslosigkeit geschehen", betonte Rudas.

"Zudem muss die Lehrstellenlücke geschlossen werden und die Zunahme der prekären Beschäftigungsverhältnisse muss gestoppt werden. Jedes Kind muss optimale Chancen auf bestmögliche Ausbildung unabhängig vom sozialen oder finanziellen Hintergrund der Eltern erhalten", so Laura Rudas.
"Der Wohlstand in Österreich muss gerechter verteilt werden. Die Einführung des Mindestlohns geht auf den Einsatz der SPÖ zurück und dient genauso wie das von Minister Buchinger präsentierte Modell zur Mindestsicherung der Armutsbekämpfung", fasste Laura Rudas zusammen. (Schluss) sl

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