Kammer im Verfassungsrang - RFW strikt dagegen!

Krenn: "Eine moderne Interessensvertretung hat dies nicht notwendig!"

Wien (OTS/RFW) - Komplett gegen den Gesetzesentwurf von
Rot-Schwarz, in dem festgehalten werden soll, Wirtschafts- , Arbeiter- und Landwirtschaftskammer in den Verfassungsrang zu heben, stellt sich Matthias Krenn, WKÖ-Vizepräsident und stellvertretender Bundesobmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender und Unabhängiger (RFW), sowie die gesamte RFW-Organisation: "Der RFW hält nichts von diesen großkoalitionären Plänen, mit denen eine Einzementierung der Pflichtmitgliedschaft einhergeht. In der Wirtschaft ist es ja im Allgemeinen auch selbstverständlich, dass Vertrauen auf Leistung und Verlässlichkeit basiert und nicht auf Zwang."

Eine modern ausgerichtete, kundenorientierte Interessensvertretung hat es laut Krenn absolut nicht notwendig in der Verfassung verankert zu sein, um sich seiner Mitglieder sicher zu sein: "Der freie Wettbewerb stellt einen wesentlichen Bestandteil der Gesamtwirtschaft dar. Unternehmer müssen flexibel, rasch und innovativ auf neue Herausforderungen reagieren, und genau das können sie auch von ihrer Standesvertretung, also von der Wirtschaftskammer, verlangen."

Deshalb fordert WKÖ-Vizepräsident Krenn die Verantwortlichen auf, sich nicht Gedanken darüber zu machen, wie man die Wirtschaftstreibenden noch mehr an die Kandare nehmen kann, sondern:
"Es ist an der Zeit sich zu überlegen wie man die jeweiligen Kammermitglieder, also die heimischen Unternehmer, am besten, schnellsten und effektivsten betreut, um auch weiterhin als Interessensvertretung im Wettbewerb bestehen zu können", so Krenn abschließend. (gg)

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