Weinzinger: Instrumentalisierung von Jugendlichen bedenklich

Parteipolitik hat an Schulen nichts verloren

Wien (OTS) - Laut Medienberichten waren am Dienstag Vormittag oberösterreichische Schüler einem Aufruf der SJ gefolgt und hatten während der Unterrichtszeit an einer Demonstration teilgenommen. "Ich verstehe die vielen aufgebrachten Eltern, die sich darüber beschweren, dass ihre Kinder instrumentalisiert werden und es sogar soweit geht, dass sie unentschuldigt dem Unterricht fernbleiben. Nach der versuchten Einflussnahme durch manche Medien im Fall Zogaj, werden nun Jugendliche instrumentalisiert."

Weinzinger bekräftigte, "dass Parteipolitik an unseren Schulen nichts verloren hat. An Schulen wurden, teilten uns verärgerte Eltern mit, Flugblätter verteilt, wo zur Teilnahme an Demonstrationen gegen das Abschiebeverfahren bei Asylanten aufgerufen wird - im Speziellen wegen Arigona Zogaj. Die Eltern waren über diesen politischen Missbrauch von linken Lehrern mehr als verärgert."

"Anstatt Schüler zum Schulschwänzen zu animieren, wäre es ratsam, würden diese Lehrer den Kindern endlich erläutern, was Asyl eigentlich bedeutet und welchen Unterschied es zur Einwanderung gibt. Wenn jemand in seinem Heimatland gefährdet und um Freiheit und Leben fürchten muss, hat er einen Asylanspruch. Wenn diese Gefährdung nicht mehr gegeben ist, erlischt natürlich der Anspruch. Und die Einwanderung nach Österreich erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen", schloss Weinzinger.

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