Weinzinger zu Budgetausschuss: FPÖ steht nicht hinter Gender Budgeting

Gendermaßnahmen führen im Endeffekt zu einer Konkurrenz der Geschlechter

Wien (OTS) - In der heutigen Sitzung des Budgetausschusses des Nationalrates hat sich der FPÖ-Finanzsprecher und Landesparteiobmann von Oberösterreich, NAbg. Lutz Weinzinger in der Anhörung zum Thema Gender Budgeting entschieden dagegen ausgesprochen. "Es wird mehr als offensichtlich darauf vergessen, dass diese ganzen Gendermaßnahmen im Endeffekt nur dazu führen, dass es zu einer Konkurrenz der Geschlechter kommt. Und das ist ja sicherlich nicht der Sinn der Sache", begründet Weinzinger die ablehnende Haltung der FPÖ.

Zur Bestellung einer Expertin zu Gender Budgeting stellte Weinzinger zudem fest: "Wenn sich im Budgetrecht nur eine Frau als Expertin hervortut, ist dies so." Hier dürfe es keine Rufe nach Quotenregelungen geben, stellte Weinzinger zur Kritik aus linken Reihen fest, wonach fünf Männer und lediglich eine Frau bei der heutigen Sitzung als Experten anwesend waren. "Wenn es fünf Frauen gibt, die in dieser Materie profund sind, ist dies erfreulich. Aber bei der Bestellung von Experten auch nach Quoten zu schreien, ist völlig überflüssig. Es muss weiterhin die Qualifikation und nicht das Geschlecht ausschlaggebend sein."

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