Kickl: Hacklerregelung: ÖVP sind österreichische Arbeitnehmer "wurscht"

SPÖ ist wie nicht anders zu erwarten auf Tauchstation - FPÖ fordert unbefristete Verlängerung

Wien (OTS) - "Die Arbeitnehmer sind der ÖVP herzlich egal - nicht anders kann man diese Vorgangsweise deuten", erklärte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl zu der ÖVP-Absage an eine unbefristete Verlängerung der Hacklerregelung für die Frühpension. Wie zu erwarten habe es die ÖVP unter der Ägide ihres neoliberalen Vorreiters Bartenstein verabsäumt, sich ein einziges Mal auf die Seite der österreichischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu stellen und dadurch Erleichterungen für schwer arbeitende Menschen durchzusetzen. Dies sei nur eine neuerliche Bestätigung dessen, was ohnehin für alle offensichtlich sei: Der ÖVP sind die Arbeitnehmer völlig egal, wichtig ist nur der neoliberale Wirtschaftskurs. Statt jedoch gegen diese himmelschreiende Ungerechtigkeit zu protestieren, sei die SPÖ sozialpolitisch nach wie vor auf Tauchstation, so Kickl weiter.

Es sei einfach eine Frage der Gerechtigkeit, dass man nach 45 Beitragsjahren abschlagsfrei in Pension gehen könne. Die Hacklerregelung müsse daher selbstverständlich unbefristet verlängert werden und damit auch über das Jahr 2010 hinaus Gültigkeit behalten. Die FPÖ stehe damit auch in dieser Frage voll und ganz hinter der arbeitenden Bevölkerung und werde jedenfalls im Parlament für eine Verlängerung kämpfen, schloss Kickl. Die SPÖ dagegen werde zu erklären haben, warum sie auch diesen neuerlichen Anschlag auf die arbeitende Bevölkerung mitträgt.

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