Gemeinsame Bewerbung für Kärnten

Entwicklungsagentur Kärnten und Kärnten Werbung bündeln ihre Aktivitäten

Klagenfurt (LPD) - Eine gemeinsame Initiative zwischen der Entwicklungsagentur Kärnten (EAK) und der Kärnten Werbung soll unser Bundesland als Wirtschaftsstandort und EM-Austragungsland promoten. Das berichteten Wirtschaftsreferent LH Jörg Haider und Tourismusreferent LHStv. Gerhard Dörfler im Rahmen einer Pressekonferenz im Lido in Klagenfurt. Der Schulterschluss sei eine sehr sinnvolle Sache, um im Ausland die entsprechende Werbung für Kärnten zu machen, so Haider. Im Mittelpunkt der Aktionen stünden Italien und Deutschland.

Mit der bewussten Trennung zwischen Wirtschaftsförderungs- und Betriebsansiedlungsaktivitäten folge man dem Beispiel der Bundesregierung, sagte der Landeshauptmann. Die EAK sei eine der erfolgreichsten Kärntner Gesellschaften ohne die beispielsweise die Ansiedlung des Mechatronik-Entwicklungszentrum des Autozulieferkonzerns Mahle in Wolfsberg, der Sinex-Innenausbaufirma in Griffen oder des italienischen Anlagenbauers Danieli in Völkermarkt nie zustande gekommen wäre.

Dörfler berichtete, dass man im Ausland bereits spüre, dass die Aktivitäten greifen. Das habe er kürzlich in Udine gemerkt, wo er erste Verhandlungen zur Austragung der Halbmarathon-WM 2010 in Kärnten geführt habe: "Man wird auf die EURO 08 angesprochen und mit der Halbmarathon-WM können wir wieder als Sport-Tourismusland in einer weltweiten Auslage stehen." In der Vorbereitung auf die EURO 08 würden die Marketingaktivitäten nach der Auslosung der drei Mannschaften, die in Kärnten spielen, in diesen Ländern massiv verstärkt, so der Tourismusreferent.

Sabrina Schütz-Oberländer, EAK-Geschäftsführerin, berichtete, dass in Italien bereits einige Kärntenpräsentationen mit großem Erfolg abgehalten worden wären. "In Verona, Treviso, Genua und Mailand haben sich mehrere Hundert für Informationen über Kärnten als Wirtschaftsstandort und EM-Land interessiert", berichtete Schütz-Oberländer. Am 25. Oktober werde in Stuttgart eine große Präsentation mit hochrangigen Vertretern der Region stattfinden. Zudem sei noch eine Großveranstaltung in Udine im Frühjahr 2008 geplant.

Kärnten sei das Paradeansiedlungsland für Italien und die Nachfrage sei seit der letzten Steuerreform massiv gestiegen. Von rund 250 Projekten pro Jahr würden rund 23 bis 26 angesiedelt. "Man kann sagen, dass ein Drittel der Ansiedlungsaktivitäten aus Italien kommen", so Schütz-Oberländer.

"Wir nutzen die EURO 08 bereits seit zwei Jahren massiv für touristisches Marketing", sagte Jörg Schretter, EURO-Beauftragter der Kärnten Werbung. Es soll ein Netzwerk geschaffen werden, um Touristen nach Kärnten zu bringen und einen nachhaltigen Nutzen zu erzielen. (Schluss)

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