FSG-Staudinger: ÖVP blockiert Pensionslösung

Wien (FSG) - Wien (FSG) Als große Enttäuschung für die arbeitenden Menschen in diesem Land bezeichnet der Vorsitzende der FSG in der AK, Josef Staudinger, das Blockieren einer großen Pensionslösung durch die ÖVP. 40/45 Arbeitsjahre müssen genug sein, um eine volle Pension in Anspruch nehmen zu können. Das darf nicht nur bis 2010 gelten. "Was für die hart arbeitenden Menschen jetzt gilt, das haben sich die Jüngeren auch verdient", sagt AKNÖ-Präsident Staudinger. Zufrieden ist Staudinger damit, dass Sozialminister Buchinger in den Verhandlungen durchsetzen konnte, dass die Krankenstandszeiten nun auch als Beitragszeiten gelten sollen. Damit wird eine Forderung der Sozialdemokratischen GewerkschafterInnen umgesetzt. ++++

Ein Beispiel zeigt, was das Blockieren bedeutet: Ein heute 57-Jähriger, der mit 15 als Lehrling ins Berufsleben eingestiegen ist und seither durchgehend gearbeitet hat, kann 2010 mit 60 in die Langzeitpension gehen. Ist jemand nur fünf Jahre jünger und heute 52, muss er volle 50 Jahre arbeiten, um ohne Strafabschläge mit 65 Jahren im Jahr 2020 in Pension gehen zu können.

FSG, 16. Oktober 2007 Nr. 59

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