Freizeitbetriebe: Österreichweite Fitness-Tage vom 4. bis 10. November 2007

213 Betriebe machen mit - Obmann Span erwartet 100.000 Teilnehmer - "Vorbeugen ist besser als heilen": Kdolsky und Lopatka loben die Aktion

Wien (PWK769) - Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen
Jahr organisiert die heimische Fitnessbranche unter dem Motto "Fitness für alle!" vom 4. bis 10. November wieder österreichweite Fitness-Tage. An den sieben Aktionstagen ("7 Days for Fitness 2007") können bis zu sieben verschiedene Fitnessanlagen in ganz Österreich kostenlos getestet werden. Auf die Besucher warten Fitness-, Wellness- und Relaxangebote der teilnehmenden Betriebe. Mitgetragen wird die Aktion des Fachverbandes der Freizeitbetriebe in der WKÖ durch das Gesundheitsministerium, das Sportstaatssekretariat sowie die Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der WKÖ. "Vorbeugen ist besser als Heilen. Diesem Anliegen, möglichst breite Schichten für sportliche Aktivitäten zu gewinnen und damit dem Entstehen diverser Zivilisationskrankheiten entgegenzuwirken, entspricht die Aktion voll und ganz", lobte Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky heute, Dienstag, die Initiative der Freizeitbetriebe. Es sei wichtig, klarzumachen, dass es hier nicht um Leistungssport geht, sondern um Freude an der Bewegung, die auch in späteren Jahren anhalten soll. Wie eine aktuelle Gesundheitsbefragung (2006/07) des Ministeriums ergab, sind Männer (32 Prozent) öfter als Frauen (23 Prozent) wenigstens dreimal in der Woche sportlich aktiv. Ihre sportlich aktivste Zeit haben Männer zwischen 15 und 29 Jahren, während sie bei den Frauen zwischen 45 und 59 Jahren liegt. Es sei daher wünschenswert, die Frauen stärker zu fördern, da diese in jüngeren Jahren meist hinter der Familie zurückstehen. "Insgesamt sehen wir im Bereich der sportlichen Betätigung aber bei beiden Geschlechtern noch viel Potenzial", führte Kdolsky vor der Presse aus.

"In keinem anderen Bereich unseres Lebens gibt es eine so große Kluft zwischen dem, was man weiß, das man tun sollte, und dem, was man tatsächlich tut, wie bei der Bewegung. Anscheinend haben in der Vergangenheit attraktive Angebote gefehlt Umso erfreulicher sind die von den Freizeitbetrieben ausgerufenen Fitnesstage", sagte Staatssekretär Reinhold Lopatka. "Wir wollen davon wegkommen, dass nur eine Minderheit der Bevölkerung sportlich aktiv ist". Jeder in die Gesundheit investierte Euro erspare später drei Euro bei der Behandlung von Gesundheitsproblemen: "Bewegung ist das beste Medikament", so der Politiker.

Europa habe einen "Gesundheitsvorsprung" gegenüber den USA, dürfe aber nicht verabsäumen, weiter in diesen wichtigen Bereich zu investieren, sagte WKÖ-Gesundheitspolitiker Martin Gleitsmann. Kontrolle von Gewicht und Ernährung, kein Tabakkonsum und der Kampf gegen den Krebs seien hierfür die wichtigsten Ansatzpunkte. Im ökonomischen Wert des "gesunden Alterns" liege ein wichtiger Schlüssel für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit des "alten Kontinents".

Im Fachverband Freizeitbetriebe in der WKÖ mit seinen rund 18.000 Mitgliedern sind heute bereits 13 Berufsgruppen, darunter die Fitnessbetriebe, direkt dem Sport zuzurechnen, sagte Fachverbandsobmann Gerhard Span. Gerade in der Sportwirtschaft sei ein Trend zu gesundheitsbewussterem Leben spürbar. Für die Fitnesstage 2007 wurde, so Span, ein Werbebudget von 500.000 Euro aufgestellt. An der Aktion nehmen 213 Betriebe und Fitnessclubs in ganz Österreich teil. Sie wird von einer Reihe von Sponsoren unterstützt. Hauptsponsor ist die Krankenversicherung der Wiener Städtischen Versicherung.

Die "Fitnesstage" sind nicht nur österreichweit, sondern für ganz Europa beispielgebend und bisher ohne Vorbild, hob Gottfried Wurpes, Geschäftsführer der Fitness.at Internet GmbH, hervor. Im Vorjahr wurden während der Aktionstage 44.000 Fitnesspässe ausgegeben und 60.000 Besucher gezählt. Das Ziel für heuer liegt bei 100.000 Teilnehmern, so Obmann Span abschließend. (hp)

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