FSG: Hacklerregelung muss Dauerrecht werden

ÖVP-Blockade unverständlich

Wien (FSG) - Die Sozialdemokratischen Gewerkschafter im ÖGB bedauern, dass es der ÖVP noch immer nicht möglich ist, Verbesserungen für schwer arbeitende Menschen im Pensionsrecht mit zu tragen. "Wer lange und schwer gearbeitet hat, darf nicht durch niedrigere Pensionen bestraft werden, das muss doch auch für eine christlich-soziale Partei selbstverständlich sein", sagt Wilhelm Haberzettl, Bundesvorsitzender der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen im ÖGB (FSG).++++

"Mit der Überführung der Hacklerregelung ins Dauerrecht könnte einer der gröbsten Missstände im Pensionssystem, den die ÖVP in ihrer Regierungsverantwortung eingeführt hat, beseitigt werden", sagt Haberzettl. "Auch die ArbeitnehmerInnen in der ÖVP selbst haben mehrfach gefordert, dass die Hacklerregelung unbefristet verlängert werden muss, zuletzt erst vor wenigen Tagen. Niemand im Land versteht, warum die ÖVP Spitze trotzdem weiterhin nicht bereit ist, die finanzielle Bestrafung von lange und hart arbeitenden Menschen endlich zu beenden."

"Die ÖVP Führung täte gut daran, in der Frage von mehr Gerechtigkeit im Pensionssystem auf die eigenen Parteikollegen zu hören", so Haberzettl. Zwar begrüße die FSG, dass endlich auch die ÖVP der Anrechnung von Krankenstandszeiten als Beitragszeiten für die Inanspruchnahme der Hacklerregelung zustimme. Haberzettl: "Aber insgesamt gibt es im Pensionsrecht noch einiges zu reparieren, darunter vorrangig die Hacklerregelung als Dauerrecht."

FSG, 16. Oktober 2007 Nr. 58

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