VP-Gerstl: Minutengenaue Abrechnung in Parkgaragen gefordert

Garagenbetreiber machen kräftiges Körberlgeld

Wien (VP-Klub) - Ein heute publizierter Test der Arbeiterkammer in 35 Parkgaragen und Parkplätzen in Wien bestätigt die Kritik der ÖVP Wien: Die Wiener Parkgaragen sind viel zu teuer und machen so nebenbei ein hübsches Körberlgeld.
"Meist wird, wenn die Parkdauer in Parkgaragen auch nur um Sekunden überschritten wird, die nächste Stunde voll verrechnet, das sind in Summe 15 Millionen Euro im Jahr, die die Garagenbetreiber für nicht erbrachte Leistungen kassieren", kritisiert der Verkehrssprecher der ÖVP Wien, LAbg. Wolfgang Gerstl.

Die ÖVP fordert, dass bereits bei der Errichtung der Parkgaragen die minutengenaue Abrechnung vertraglich festzulegen ist. Schließlich finanziert die Stadt bei der Errichtung ja fleißig mit. Wenn das Parkhaus einmal in Betrieb ist, kann die Stadt Wien den privaten Betreibern nicht mehr dreinreden.

"Für die rote Stadtregierung sind die Autofahrer offenbar die Melkkühe der Nation, denn nicht nur dass die Preise für Kurzparken und das Parkpickerl massiv erhöht wurden, so wurde auch ein Antrag der ÖVP im Wiener Gemeinderat nach minutengenauer Abrechnung in den Parkgaragen mit allerlei Ausreden von SPÖ, FPÖ und Grünen abgelehnt", so Gerstl.

"Mit dieser Art von Politik wird Wien das Parkproblem niemals in den Griff bekommen, aber offensichtlich geht es gar nicht um Lösungen, sondern nur ums Kassieren - und da ist Wien bekanntlich im Spitzenfeld", schließt Gerstl.

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