Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge: 2008 wieder mehr staatliche Förderung

Mit Anhebung der staatlichen Prämie kann die Erfolgsstory der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge auch 2008 weiter gehen.

Wien (OTS) - Zu Neujahr werden nicht nur die Tage schon wieder länger, auch die Geldbörse des Finanzministers öffnet sich ein wenig weiter: Per 01.01.2008 steigt die staatliche Förderung in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge auf 9,5 Prozent der einbezahlten Prämien. Die Höchstgrenze der Ansparleistung wird dann 2.164,64 Euro betragen, es können bis zu 205, 64 Euro im Jahr an staatlicher Förderung lukriert werden.

Dr. Louis Norman-Audenhove, Generalsekretär des österreichischen Versicherungsverbandes VVO, erklärt Ecksteine des Produktes: "Bei der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge können die Einzahlungen nach Wunsch des Kunden oder der Kundin flexibel vereinbart werden, sie sind aber der Höhe nach begrenzt. Bis einschließlich 31.12.2007 gelten noch der staatliche Zuschuss von 9 Prozent sowie die höchstmögliche Eigenleistung von 2.115,- Euro pro Jahr. Dennoch kann sich aber der Abschluss auch 2007 noch lohnen, weil es am Markt bis Ende des Jahres immer sehr attraktive Einstiegsangebote gibt."

Seit die "prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge" 2003 präsentiert wurde, konnten mit jedem Jahr mehr Österreicherinnen und Österreicher von der Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge und den Vorteilen dieses Produktes überzeugt werden. "Wir haben mittlerweile den 1-Millionsten Vertrag hinter uns gelassen und verwalten in der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge ein Vermögen von rund 1,8 Milliarden Euro.", freut sich Norman-Audenhove. Angesprochen auf die jüngsten Börseturbulenzen kann er beruhigen: "Obwohl das Produkt einen gesetzlich vorgeschriebenen Aktienanteil von 40 Prozent aufweist, hat die amerikanische Subprime-Krise weder den heimischen Versicherungen noch der prämienbegünstigten Zukunftsvorsorge geschadet. Außerdem ist die prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge mit Kapitalgarantie ausgestattet, so dass niemand unsicher sein muss."

Ein paar Wehrmutstropfen will der VVO-Generalsekretär allerdings ausmachen: "Schon seit längerem ist eine Reform der Zukunftsvorsorge angedacht, bisher ist es dazu allerdings nicht gekommen. Die Versicherungswirtschaft wünscht sich neben der Ermöglichung des Einmalerlages auch eine Öffnung der Zukunftsvorsorge für die Pflege. Auch wenn der Staat eine Pflegereform eingeleitet hat, so wird doch deutlich, dass die öffentliche Hand die Kosten in Zukunft nicht zu hundert Prozent und alleine tragen kann. Die Versicherungswirtschaft bietet bereits private Vorsorgelösungen an, die Bevölkerung verhält sich aber noch eher abwartend."
Zum Vergleich: Eine etwa gleiche Verteilung in der Lebens- und Krankenversicherung hat zu einem bisherigen Abschluss von ca. 35.000 Verträgen geführt.
Norman-Audenhove weiter: "Es ist notwendig, die Diskussion in der Öffentlichkeit weiter am Leben zu erhalten, da das Problem der "Pflegelücke" sich in Zukunft nur vergrößern wird. Um dem "Zuwarten" ein Ende zu machen und die Nachfrage zu steigern, bietet sich die Öffnung der prämiengeförderten Zukunftsvorsorge für die Pflege an. Staatliche Förderung und steuerliche Anreize haben immerhin fast eine Million Versicherte überzeugt, das Konzept würde sich auch bei der Pflegevorsorge bewähren."

Weiteres Reformpotential liegt im vorgeschriebenen 40-prozentigen Aktienanteil. "Eine Reduktion des Aktienanteils durch Übertragung auf eine Pensionszusatzversicherung für alle ab 50 Jahren wäre eine sinnvolle Option. In der Pensionszusatzversicherung kann das Kapital dem Lebensalter entsprechend ohne den großen Aktienanteil noch sicherer veranlagt werden, und Sicherheit ist für die Altersvorsorge der wichtigste Parameter.", ist das Resümee des VVO-Generalsekretärs.

Ausführliche Informationen über das Produkt "Prämienbegünstigte Zukunftsvorsorge" sind auf der Website des VVO zu finden:
http://www.vvo.at/pramienbegunstigte-zukunftsvorsorge-4.html

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