Krankenkassen: SPÖ vermisst Vorschläge von Kdolsky

Wien (SK) - "Sich zurückzulehnen und den Krankenkassen die Rute
ins Fenster zu stellen, ohne einen einzigen Vorschlag für Einsparungsmöglichkeiten zu bringen, ist zu wenig. Kdolsky muss mit den Sozialpartnern Gespräche führen und nicht 'mit dem Holzhammer agieren'", kritisierte SPÖ-Gesundheitssprecherin Sabine Oberhauser die Vorgangsweise der Gesundheitsministerin, die 0,15-Prozent-Beitragserhöhung "stillzulegen", wenn die Krankenkassen nicht 150 Millionen einsparen. Die Einsparungspläne der Sozialpartner liegen am Tisch, aber Kdolsky wolle weder von Einsparungen bei den Ärtzehonoraren noch bei den Medikamentenkosten was wissen. Wir würden gerne die Vorschläge der Ministerin hören", so Oberhauser am Dienstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Zur im Gesetzesentwurf des Gesundheitsministeriums auch enthaltenen Rezeptgebühren-Deckelung hielt die SPÖ-Gesundheitssprecherin fest:
"Hier darf es jetzt zu keinerlei Verzögerung mehr kommen, wir haben schon sehr lange auf den Entwurf gewartet. Die Apotheken müssen rasch in die Umsetzung eingebunden werden, damit ein reibungsloser Ablauf für die PatientInnen garantiert ist." (Schluss) sl

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0004