Heinisch-Hosek/Rinner zu Haushaltsreform: Alle Parteien wollen Gender Budgeting

Gender Budgeting ist große Chance, Budget geschlechtergerecht zu gestalten

Wien (SK) - Mit dem heute in einem Experten-Hearing behandelten Entwurf zur Haushaltsreform sieht SPÖ-Frauensprecherin Gabriele Heinisch-Hosek eine große Chance, das Budget geschlechtergerecht zu gestalten. "In einem geschlechtergerechten Staatshaushalt geht es nicht um separate Budgets für Frauen. Es geht nicht um spezielle Frauen- und Frauenförderungsprogramme, die nur wenige Prozente eines Budgets ausmachen. Es geht darum, die nur scheinbar geschlechtsneutralen Budgetausgaben in Zukunft geschlechtergerecht zu gestalten", so SPÖ-Abgeordnete Sylvia Rinner, Mitglied des Budgetausschusses. Dass beim heutigen Hearing von allen Parteien einstimmig eine Expertin zu Gender Budgeting nominiert wurde, wertet die SPÖ-Frauensprecherin als wichtigen Schritt hin zu einem geschlechtergerechten Budget, sagten die beiden SPÖ-Abgeordneten. ****

Die einzelnen Projekte in der bisherigen Budgeterstellung seien nicht ausreichend gewesen, um ein geschlechtergerechtes Budget zu gestalten. Jetzt ergebe sich durch Gender Budgeting die große Möglichkeit, die Auswirkungen der Budgets auf Männer und Frauen zu analysieren, um es von der Planung über die Beschlussfassung bis hin zur Kontrolle geschlechtersensibel zu gestalten, sagte Heinisch-Hosek. "Gender-Know-How hilft Frauen wie Männer gleichermaßen. Denn es wird sicher auch Bereiche geben, wo Männer benachteiligt sind", so die SPÖ-Frauensprecherin. "Vor allem die verfassungsrechtliche Absicherung reiht uns diesbezüglich in die fortschrittlichen Staaten ein", schlossen Heinisch-Hosek und Rinner. (Schluss) ps/mp

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Tel.: 01/53427-275,
Löwelstraße 18, 1014 Wien, http://www.spoe.at/online/page.php?P=100493

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003