Seniorenbundobmann Khol: "Steigende Teuerung macht Pension zur Armutsfalle: Regierung muss handeln!"

Inflation nach PIPH im September bereits bei 2,5 %

Wien (OTS) - Der Preisindex für Pensionistenhaushalte (PIPH) liegt auch im September wieder deutlich über dem Verbraucherpreisindex (VPI): 2,5 % stehen 2,1 % gegenüber. "Die Teuerung nach dem PIPH beträgt bereits 2,5 %. Da ist unsere Forderung nach mindestens 2,1 % Pensionserhöhung direkt bescheiden. Wir werden uns angesichts der ständig steigenden Teuerungen sicherlich nicht mit 1,7 % Pensionserhöhung abfinden. Die Kaufkraft der Pensionen muss endlich garantiert werden", betonte Dr. Andreas Khol, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes. Vor allem die derzeitigen, überdurchschnittlichen Verteuerungen bei den Grundbedürfnissen, also Wohnen, Wasser, Energie, Lebensmittel und alkoholfreie Getränke, und steigende Kosten für die Gesundheitspflege wirken sich auf die Pensionisten besonders stark aus. "Die meisten der rund 2 Millionen Pensionisten müssen mit einer Pension unter 1.000 Euro auskommen. Wenn die Pensionen über die Zeit auch noch andauernd an Wert verlieren, ist Feuer am Dach. Die Pension wird zur Armutsfalle, wenn die Regierung nicht endlich handelt!"

Der Österreichische Seniorenbund führt derzeit, gemeinsam mit allen anderen im Österreichischen Seniorenrat vertretenen Organisationen, eine Unterschriftenaktion für die Kaufkraftsicherung der Pensionen durch. "Es laufen ständig neue Unterschriftenlisten bei uns ein. Die Seniorinnen und Senioren sind massiv verärgert, weil ihre Pensionen ständig weniger wert sind. Die Kaufkraftsicherung der Pensionen wurde schon lange versprochen: Versprechen zu halten ist eine Frage der Handschlagsqualität", so Khol abschließend.

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