Kadenbach: Umgebung und Gesellschaft müssen bewegungsfreundlicher werden

Mangelnde Bewegung ist Auslöser für zahlreiche Krankheiten

St. Pölten (SPI) - "Zahlreiche Erkrankungen werden durch einen ungesunden Lebensstil ausgelöst oder zumindest begünstigt. Besonders die mangelnde Bewegung und die falsche Ernährung gehören hier zu den Risikofaktoren", zeigt die NÖ Gesundheitslandesrätin eine aktuelle Problematik auf. Rund 60 Prozent der ÖsterreicherInnen sind laut aktuellen Berichten körperlich inaktiv, und von den 40 % der Aktiven bewegen sich lediglich 18 Prozent öfter als 3 Mal in der Woche. "Es ist aber die eine Sache, den Rat auszusprechen, man solle doch mehr Bewegung machen und es ist eine ganz andere Sache, das auch in die Tat umzusetzen. Denn die Welt, in der wir täglich leben ist leider oft nur wenig geeignet den Bewegungsdrang auch auszuleben. Sowohl die Gestaltung unserer Umgebung wie auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sind häufig alles andere als bewegungsfreundlich", so Kadenbach weiter.****

Die Empfehlungen der 9. österreichischen Gesundheitsförderungskonferenz sind eindeutig: Umwelt und Gesellschaft müssen bewegungsfreundlicher werden. "Nicht nur die Aktivitäten des Einzelnen sind entscheidend, sondern auch die Rahmenbedingungen, die die Gesellschaft vorgibt. Ein typisches Beispiel ist die Entfernung von Einkaufszentren vom Stadtzentrum - je weiter sie entfernt sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass mit dem Auto gefahren wird. Auch die Stadtplanung, etwa die Anlage von Parks, die Schaffung von Radwegen oder die Anlage von offenen Sportflächen, hat in diesem Zusammenhang große Bedeutung", so Kadenbach weiter. Mit Bewegung ist nicht nur Sport gemeint, sondern vor allem auch die ganz alltägliche Bewegung. "Kleine Wege zu Fuß oder mit dem Rad erledigen, die Treppen statt des Lifts benützen oder ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause. All das trägt wesentlich dazu bei, die Gesundheit langfristig zu erhalten und sogar zu fördern", so Landesrätin Kadenbach abschließend.
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