• 12.10.2007, 14:33:32
  • /
  • OTS0254 OTW0254

Vizekanzler Molterer: "Klare und transparente Regeln bei der Unternehmensbesteuerung stärken Wettbewerbsfähigkeit"

"Steuerpolitik als wichtige Frage bei Stärkung von Wachstum und Beschäftigung"

Vizekanzler Molterer: "Klare und transparente Regeln bei der Unternehmensbesteuerung stärken Wettbewerbsfähigkeit"

Wien (OTS) - Anlässlich der heute vom Bundesministerium für
Finanzen in der Hofburg organisierten internationalen Steuerkonferenz
zum Thema "Die Zukunft der Unternehmensbesteuerung in Europa" betonte
Vizekanzler Finanzminister Wilhelm Molterer die Bedeutung der
Steuerpolitik für die Wettbewerbsfähigkeit Europas. "Wir brauchen
starke Unternehmen, die auch auf den internationalen Märkten agieren
können. Die Antwort auf die Globalisierung ist nicht Protektionismus,
sondern Offenheit und die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die
Umsetzung der Lissabon Strategie hat dafür oberste Priorität. Die
Steuerpolitik ist eine wichtige Frage bei der Stärkung von Wachstum
und Beschäftigung in Europa", sagte der Vizekanzler bei der
gemeinsamen Pressekonferenz mit EU-Steuerkommissar László Kovács.

Molterer unterstrich die Wichtigkeit der weiteren Diskussion über
eine harmonisierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage für
Unternehmen. "Wir sprechen nicht über eine Vereinheitlichung der
Steuersätze, das ist nicht das Thema. Es gibt einen Steuer-Wettbewerb
in Europa. Wir setzen uns daher für klare und transparente Regeln bei
der Unternehmensbesteuerung und damit für eine Harmonisierung bei der
Bemessungsgrundlage ein", so der Vizekanzler.

Molterer bedankte sich bei EU-Kommissar Kovács und der EU-Kommission
für die Arbeit an diesem Thema, zu dem es im kommenden Jahr einen
konkreten Legislativ-Vorschlag geben soll. "Die EU-Kommission und
Kommissar Kovács haben dabei die volle Unterstützung Österreichs.
Eine harmonisierte Bemessungsgrundlage für die
Unternehmensbesteuerung wäre ein essentieller Schritt für europäische
Unternehmen - vor allem für jene, die in mehreren EU-Staaten tätig
sind. Das betrifft neben den großen Unternehmen auch viele
Mittelbetriebe. Diesen müssen wir signalisieren, dass Politik ein
Motor für Wettbewerbsfähigkeit ist und Entwicklungen ermöglicht und
nicht verhindert. Wir wollen die Kosten der Verwaltung im Sinne einer
modernen Standortpolitik weiter reduzieren, damit diese Mittel direkt
in Wachstum und Beschäftigung fließen können", unterstrich Molterer.

Die Diskussion über eine harmonisierte Steuerbemessungsgrundlage sei
auch wichtig im Zusammenhang mit der geplanten Steuerreform in
Österreich. "Wir erwarten jetzt den Vorschlag der Kommission. Diese
europäische Perspektive ist vor allem auch für die für 2010 geplante
Steuerreform von großer Bedeutung", schloss der Vizekanzler.

Bild(er) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Bild Service,
sowie im APA-OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at

Rückfragehinweis:

Bundesministerium für Finanzen
   Mag. Harald Friedl
   Sprecher des Vizekanzlers
   und Bundesministers für Finanzen
   Tel.: (++43-1) 514 33 - 500 005
   Fax:  (++43-1) 514 33 - 507 060 
   mailto:harald.friedl@bmf.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel