Öffi-Selbstbehalt für Schüler und Lehrlinge - SP-Ekkamp: Unglaubwürdige Forderung von FP-Schock

Wien (SPW-K) - "Einmal mehr fordert der Klubobmann der Wiener FPÖ, Eduard Schock, etwas, das seine Partei als sie von 2000 bis 2005 mit der ÖVP regiert hat, längst hätte erledigen können. Während dieser Zeit hat man allerdings keine Aufforderung seitens der Wiener FPÖ an ihre Regierungsmitglieder bzw. ihre Parlamentsabgeordneten vernommen, den Selbstbehalt bei den Schüler- bzw. Lehrlingsfreifahrten zu streichen. Die heute von Kollegen Schock diesbezüglich erhobene Forderung ist deshalb einmal mehr unglaubwürdig", stellte Freitag der Vorsitzende des Unterausschusses Wiener Stadtwerke des Wiener Gemeinderates, Gemeinderat Franz Ekkamp, in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu den Aussagen des FP-Politikers fest.

"Die Aufwendungen für Freifahrten der Schüler und Lehrlinge auf den öffentlichen Verkehrsmitteln werden vom Familienlastenausgleichfonds finanziert. Von den Nutzern selbst ist an das Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend ein kleiner Selbstbehalt zu leisten. Dieser beträgt 19,60 Euro pro SchülerIn und Lehrling pro Schul- bzw. Lehrjahr, das sind 1,63 Euro pro Monat. Dazu kommen in Wien für SchülerInnen noch sechs Euro für die Zusatzkarte, mit der die Streckenkarte zu einer Netzkarte für ganz Wien mit rund 1000 Kilometern Liniennetz aufgewertet werden kann. Für die Lehrlinge gilt die Lehrlingsfreikarte als Netzkarte", informierte Ekkamp.

Der Gemeinderat wies darauf hin, dass die Agenden des Familienlastenausgleichsfonds in die Kompetenz des Bundesministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend fielen. Deshalb hätte die FPÖ während ihrer Mitregierungszeit in der schwarzblauen Koalition, so Ekkamp, durchaus einen Vorstoß für den Wegfall dieses Beitrages initiieren können. Damals habe man allerdings nichts davon vernommen. "Das nunmehrige Verlangen von FP-Schock ist deshalb einmal mehr ein weiterer Beweis für die Unglaubwürdigkeit der Wiener FPÖ", schloss Ekkmap. (Schluss)

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