Pröll begrüßt Entscheidung über Friedensnobelpreis

Klimawandel ist globale Bedrohung, Klimaschutz ist auch friedenserhaltende Maßnahme

Wien (OTS) - Die Entscheidung des Nobel-Komitees, den Kampf gegen den Klimawandel in den Mittelpunkt ihrer Entscheidung für den Friedensnobelpreis zu stellen, ist ein Signal und eine Ermutigung für alle, die sich gegen die globale Bedrohung durch den Klimawandel engagieren. Der UNO-Weltklimarat (IPCC) hat mit seinen Szenarien über den Klimawandel und das Ausmaß der Folgen eine wesentliche Grundlagen für effektive Maßnahmen geliefert, Al Gore hat großen Anteil daran, dass der Klimawandel weltweit im Bewusstsein der Menschen eine bedeutende Rolle spielt. Ich gratuliere dem Nobelkomitee zu dieser zukunftsweisenden und mutigen Entscheidung, sagte Pröll zur Vergabe des heurigen Friedensnobelpreises.

Mit der heutigen Entscheidung über den Friedensnobelpreis kann man ein Stück optimistischer sein, dass tatsächlich alle großen Industrienationen und CO2-Emittenten an einer neuen Klimaschutzvereinbarung für die Zeit nach 2012 teilnehmen werden. Dies ist die Voraussetzung, dass Klimakatastrophen im großen Ausmaße verhindert werden können und der Temperaturanstieg in einem beherrschbaren Rahmen bleibt. Damit können auch bedrohte Lebensräume erhalten und größere Migrationsbewegungen verhindert werden. Das ist ein wesentlicher Beitrag, zukünftiges Konfliktpotential zu entschärfen, schloss Pröll.

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