Seniorenbundobmann Khol: "Nobelpreise zeigen: Leitungsfähigkeit hat kein Alter!"

Altersgrenzen und Ruhensbestimmungen nicht nur im Bereich der Wissenschaft absurd

Wien (OTS) - Die Vergabe der Nobelpreise für Physik und Chemie an die deutschen Wissenschafter Prof. Dr. Peter Grünberg (68) und Prof. Dr. Gerhard Ertl (71) sieht Dr. Andreas Khol, der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes, als "beeindruckenden Beweis für die Absurdität von Altersgrenzen und Ruhensbestimmungen". Es sei unerklärlich, warum in Österreich Altersgrenzen gelten. Gerade im Bereich der Wissenschaft müssten solche Regelung schnellstens abgeschafft werden: "Altersgrenzen sind doch völlig unzeitgemäß. Unter diesen Umständen darf es niemand wundern, wenn Spitzenkräfte, die hier gezwungenermaßen in Pension gehen, ins Ausland abwandern. Leistungsfähigkeit hat kein Alter: Wer arbeiten will, sollte auch arbeiten dürfen!"

Dieses Prinzip sollte nicht nur in der Wissenschaft, sondern auf allen Ebenen zur Leitlinie einer sinnvollen Seniorenpolitik werden. Altersgrenzen und Ruhensbestimmungen lehnt der Österreichische Seniorenbund somit strikt ab. "Es gibt viele Ältere, die gerne nach ihrer Pensionierungen noch arbeiten würden. Daran werden Sie durch unsere Gesetze aber gehindert, bzw. für ihr vorbildhaftes Engagement womöglich sogar durch finanzielle Einbußen sogar bestraft. Dies ist inakzeptabel und schadet Österreich insgesamt", so Khol abschließend.

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