Strache verlangt genaue Untersuchung der Entstehung des "Arigona-Videos"

Betätigt sich öffentlich-rechtlicher ORF als Meinungsmanipulator?

Wien (OTS) - FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache verwies in seiner heutigen Pressekonferenz auf Recherchen der Tageszeitung "Standard", denen zufolge führende Köpfe des ORF als Auftraggeber des vor wenigen Tagen präsentierten Arigiona-Videos fungierten. "Sollte diese Sachverhaltsdarstellung zutreffen, müssen diese führenden Köpfe zur Verantwortung gezogen werden", fordert Strache.

Es könne nicht angehen, dass sich der dem Objektivitätsgebot verpflichtete ORF als Auftraggeber eines manipulativen Videos betätige, zu dessen Entstehung zudem massiver Druck ausgeübt worden sein soll, so der FPÖ-Bundesparteiobmann. "Ist nur ein Funken Wahrheit an dem Bericht des üblicherweise für gute Recherche bekannten ‚Standard‘, handelt es sich bei besagtem Video um einen riesigen medienpolitischen Skandal."

Dass auch ein prominenter grüner Parteigänger, nämlich der Kommunikationschef des ORF, die Hände im bösen Spiel haben solle, könnte einen deutlichen Hinweis auf Beweggründe und weitere Hintermänner der Inszenierung geben. Abschließend fordert Strache:
"Wir erwarten die lückenlose Aufklärung der Entstehungsgeschichte des Videos und die Bekanntmachung der Auftraggeber."

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