Kickl: SPÖ und ÖVP ruinieren österreichischen Arbeitsmarkt

Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive für österreichische Arbeitnehmer jetzt - SPÖ und ÖVP verschlimmern die Situation mit neuen Fachkräften aus dem Ausland noch weiter

Wien (OTS) - "Die ÖVP hat mit stillschweigender Duldung der SPÖ offenbar vor, den österreichischen Arbeitsmarkt endgültig zu ruinieren und nur mehr auf die Bedürfnisse von Großkonzernen Rücksicht zu nehmen", kritisierte heute FPÖ-Arbeitnehmersprecher NAbg. Herbert Kickl die Regierungspolitik anhand einer entsprechenden Meldung in der "Kronen Zeitung", wonach der Arbeitsmarkt ab 2008 für 50 "Mangelberufe" geöffnet werden solle. Diese Salamitaktik der rot-schwarzen Bundesregierung unter Federführung von ÖVP-Arbeitslosenminister Bartenstein sei jedoch durchschaubar. Die SPÖ-ÖVP-Koalition wolle damit die Österreicherinnen und Österreicher möglichst schnell vor vollendete Tatsachen stellen, lange noch, bevor die endgültige EU-bedingte Öffnung des Arbeitsmarktes erfolgt sei.

Die Regierung unter SPÖ-Kanzler Gusenbauer sei offensichtlich derartig im Wahn der Hochkonjunktur verfangen, dass man bei SPÖ und ÖVP nun glaube, es könne ewig so weitergehen. Zugleich sei diese Maßnahme auch ein Offenbarungseid für das völlige Versagen der ohnehin kaum vorhandenen Arbeitsmarktpolitik, so Kickl weiter. Das österreichische Ausbildungssystem müsse derartige Defizite haben, dass mittlerweile schon Länder wie Aserbaidschan offenbar besser Fachkräfte ausbilden könnten. "Es wird derzeit anscheinend völlig am Markt vorbeiproduziert. Anders ist es nicht erklärbar, dass es schon bei Schlossern, Dachdeckern, Elektrikern oder Mauern einen Mangel gibt. Auch dem AMS muss man hier den Vorwurf machen, jahrelang völlig versagt zu haben. Nachdem es schon fünf vor zwölf ist, muss schleunigst eine Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive für die österreichischen Arbeitnehmer her. Das Hereinholen von weiteren Fachkräften in rund 50 Berufen ist dagegen brandgefährlich und wird sich als unheilvoller Trugschluss aus der gegenwärtigen Arbeitsmarktsituation herausstellen", schloss Kickl.

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