Vilimsky: SPÖ-Sozialminister Buchinger hat soziales Gewissen gegen bayrische Nobelkarosse um 75.000 Euro getauscht!

FPÖ: Finanzbeitrag für Ministerautos im Wert eines Mittelklasse-Autos - Wer mehr oder besseres will, soll selber zahlen!

Wien (fpd) - Die SPÖ lebt ihre politische Dekadenz des "Gleicher-Seins" als das Volk mittlerweile ganz offen. Besonders sicht- und spürbar wird dies bei Sozialminister Buchinger, der mit dem Nimbus eines sozialen Revolutionärs nach Wien geholt wurde und mittlerweile als Ikone des Neoliberalismus durchgehen könnte. Den letzten Rest an sozialpolitischer Enttäuschung hat Buchinger damit vollbracht, sein soziales Gewissen gegen eine bayrische Nobelkarosse um 75.000 Euro aus dem Steuertopf zu tauschen. Darüber empört sich heute FPÖ-Generalsekretär NRAbg. Harald Vilimsky. ****

"Ich sehe ein, daß Spitzenpolitiker, die viel in Österreich unterwegs sind, einen fahrbaren Untersatz haben sollen, der maximale Sicherheit und akzeptablen Konform bieten muß. Angesichts des Umstands, daß in Österreich eine Million Menschen unter oder an der Armutsgrenze leben, ist es aber nicht akzeptabel, daß der Steuerzahler tief in die Tasche für diverse Nobelkarossen greifen muß. Vor allem beim Sozialminister ist der 7er BMW ein fatales Signal, quasi eine Kapitulation vor dem sozialpolitischen Postulat, das eine Partei wie die SPÖ an sich selbst richten müßte. Bei der SPÖ handelt es sich aber um einen offensichtlichen Etikettenschwindel", kritisiert Vilimsky.

Unser Vorschlag, so der FPÖ-Generalsekretär: Die Republik soll für die Regierungsmitglieder den Wert eines Mittelklasse-Autos bereitstellen, der für die Finanzierung eines PKW zweckgebunden ist. Wenn jemand einen fahrbaren Untersatz möchte, der über diesen Wert hinausgeht, dann soll er gefälligst selber zahlen oder seine Partei dies für ihn erledigen. Jedenfalls könne es nicht angehen, daß in einer Zeit des sozialpolitischen Winters die Edelschmieden der Automobilindustrie die einzigen Gewinner sind und die SPÖ-Regierungsmitglieder mit den Aushängeschildern des Kapitalismus unterwegs sind, den sie - zumindest in ihren Reden - so scharf verurteilen. Diese Politik der Janus-Köpfigkeit ist einfach nur schäbig", so Vilimsky. (Schluß)

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