Vilimsky: Einseitige Berichterstattung und Kanzler-Festspiele im ORF zeigen Notwendigkeit der FPÖ-Petition gegen ORF-Zwangsgebühren

Der Rotfunk am Küniglberg brach auch vorgestern wieder parlamentarische Live-Berichts-Vereinbarung

Wien (OTS) - Für FPÖ-Generalsekretär NAbg Harald Vilimsky ist es kein Zufall, dass die Live-Berichterstattung des ORF zur vorgestrigen Parlamentsdebatte durch eine mutwillige Verlängerung der 13.00-Uhr-Zeit im Bild länger als vereinbart unterbrochen wurde. "Dass diese ZIB-Verlängerung just vor den Reden von ÖVP-Klubobmann Wolfgang Schüssel und FPÖ-Klubobmann HC Strache vorgenommen wurde, passt ins Gesamtbild der jüngsten Kanzler-Festspiele im ORF", kritisiert Vilimsky.

Das Interesse der ORF-Seher und -Gebührenzahler sei zum besagten Zeitpunkt mit 190.000 Einschaltungen besonders hoch gewesen, erklärt Vilimsky. Die eigene Quote werde am Küniglberg offenbar bereits hinter die Order aus der SPÖ-Zentrale gereiht, vermutet der FPÖ-Generalsekretär.

"Kanzler Gusenbauer glänzte zwar im Plenarsaal des Nationalrats durch Abwesenheit", berichtet Vilimsky. "Auf dem Küniglberg ist der SPÖ-Chef aber offenbar allgegenwärtig. Es ist unerträglich, dass Gusenbauer es nicht der Mühe wert befindet, dem Parlament und damit der Bevölkerung eine Wortspende zu widmen, für dieses zur Schau gestellte Desinteresse aber in die Zeit im Bild 1 eingeladen wird, um sich dort zu verbreiten."

Das vorgestrige Geschehen entspreche durchaus den aktuellen Manipulationsbemühungen der ORF-Programmgestalter, erläutert Vilimsky. Als virtuelle Speerspitze der tendenziellen Berichterstattung sei die Sendung Hohes Haus zu betrachten, die sich nicht mehr mit parlamentarischem Geschehen, sondern etwa einem ehemals aktiven Kommunisten namens Peham befasse, dem der ORF unter dem Pseudonym Schiedel, mit Perücke getarnt, eine Bühne für Denunziation und Indoktrination biete.

"Diese skandalösen Vorkommnisse, die sich nahtlos in eine lange Reihe gezielten medialen Machtmissbrauchs eingliedern lassen, zeigen die Berechtigung unserer Initiative zur Abschaffung der nicht mehr rechtfertigbaren ORF-Zwangsgebühren", stellt Vilimsky fest. "Wer die Öffentlichkeit vorsätzlich nicht umfassend und objektiv über politisches Geschehen informiert, hat keinen Anspruch, Gebühren seines irregeführten Publikums einzuheben."

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