AK: Fünf Forderungen zur besseren Berufsorientierung

Bei Veranstaltung zur Bildungswegentscheidung fordert AK mehr Entscheidungshilfe für Schüler und Eltern

Wien (OTS) - "Die Schul- und Berufswahl von Jugendlichen ist
zentral für ihre weiteren Berufs- und Lebenschancen. Eltern fühlen sich aber oft zu schlecht informiert, um ihre Kinder dabei ausreichend zu unterstützen", sagt Gabriele Schmid, Leiterin der Abteilung Bildungspolitik in der AK Wien, anläßlich der heutigen Veranstaltung zu Ausbildungswegen ab der achten Schulstufe im AK-Bildungszentrum. Auch in der Schule werden die Schüler bei dieser wichtigen Entscheidung nicht ausreichend unterstützt, so Schmid und fordert einen stärkeren Fokus auf die Berufsorientierung zu legen.

Fünf Forderungen nennt die Leiterin der Bildungsabteilung, Gabriele Schmid, bei der heutigen Veranstaltung zur Verbesserung der Berufsorientierung in der achten und neunten Schulstufe: "Erstens:
Berufsorientierung soll als eigener Gegenstand in der Schule eingeführt werden." So sei gesichert, dass das Thema genügend Raum erhalte. "Dazu muss auch die Lehrer Aus- und Fortbildung in diesem Bereich intensiviert werden", so Schmid weiter. Darüber hinaus fordert sie, dass Berufs- und Bildungsorientierung an allen Schulen in der neunten Schulstufe angeboten wird - auch an Berufsbildenden Schulen - um eine umfassende Unterstützung zu garantieren. Wichtig sei, so Schmid, bei der Berufs- und Bildungsberatung auf die Bedürfnisse der einzelnen Schüler einzugehen und eine "individuelle Bildungsberatung" an den Schulen zu bieten. Als fünften Punkt nennt die Bildungsexpertin der Arbeiterkammer die bessere Kooperation mit außerschulischen Serviceeinrichtungen.

Um einen Beitrag zur besseren Information von Schülern und Lehrern zu leisten, setzt die Arbeiterkammer auf Information. "Wir setzen auf eine dreigleisige Strategie und wenden uns gezielt an Schüler, Lehrer und Eltern ", sagt Schmid. Erstmals hat die AK heute einen Elterninformationsabend durchgeführt um auch die Eltern direkt über mögliche Berufswege zu beraten. "Das ergänzt unser bewährtes Angebot der Berufsbildungstage L14, die sich vor allem an Schüler und Lehrer richten", meint Schmid und ergänzt: "So sollen die Betroffenen einen möglichst umfassenden Eindruck über die unterschiedlichsten Berufswege bekommen und selbst aus erster Hand erfahren, was am Arbeitsmarkt gefragt ist."

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