• 12.10.2007, 09:24:38
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AK: Fünf Forderungen zur besseren Berufsorientierung

Bei Veranstaltung zur Bildungswegentscheidung fordert AK mehr Entscheidungshilfe für Schüler und Eltern

Wien (OTS) - "Die Schul- und Berufswahl von Jugendlichen ist
zentral für ihre weiteren Berufs- und Lebenschancen. Eltern fühlen
sich aber oft zu schlecht informiert, um ihre Kinder dabei
ausreichend zu unterstützen", sagt Gabriele Schmid, Leiterin der
Abteilung Bildungspolitik in der AK Wien, anläßlich der heutigen
Veranstaltung zu Ausbildungswegen ab der achten Schulstufe im
AK-Bildungszentrum. Auch in der Schule werden die Schüler bei dieser
wichtigen Entscheidung nicht ausreichend unterstützt, so Schmid und
fordert einen stärkeren Fokus auf die Berufsorientierung zu legen.

Fünf Forderungen nennt die Leiterin der Bildungsabteilung,
Gabriele Schmid, bei der heutigen Veranstaltung zur Verbesserung der
Berufsorientierung in der achten und neunten Schulstufe: "Erstens:
Berufsorientierung soll als eigener Gegenstand in der Schule
eingeführt werden." So sei gesichert, dass das Thema genügend Raum
erhalte. "Dazu muss auch die Lehrer Aus- und Fortbildung in diesem
Bereich intensiviert werden", so Schmid weiter. Darüber hinaus
fordert sie, dass Berufs- und Bildungsorientierung an allen Schulen
in der neunten Schulstufe angeboten wird - auch an Berufsbildenden
Schulen - um eine umfassende Unterstützung zu garantieren. Wichtig
sei, so Schmid, bei der Berufs- und Bildungsberatung auf die
Bedürfnisse der einzelnen Schüler einzugehen und eine "individuelle
Bildungsberatung" an den Schulen zu bieten. Als fünften Punkt nennt
die Bildungsexpertin der Arbeiterkammer die bessere Kooperation mit
außerschulischen Serviceeinrichtungen.

Um einen Beitrag zur besseren Information von Schülern und Lehrern
zu leisten, setzt die Arbeiterkammer auf Information. "Wir setzen auf
eine dreigleisige Strategie und wenden uns gezielt an Schüler, Lehrer
und Eltern ", sagt Schmid. Erstmals hat die AK heute einen
Elterninformationsabend durchgeführt um auch die Eltern direkt über
mögliche Berufswege zu beraten. "Das ergänzt unser bewährtes Angebot
der Berufsbildungstage L14, die sich vor allem an Schüler und Lehrer
richten", meint Schmid und ergänzt: "So sollen die Betroffenen einen
möglichst umfassenden Eindruck über die unterschiedlichsten
Berufswege bekommen und selbst aus erster Hand erfahren, was am
Arbeitsmarkt gefragt ist."

Rückfragehinweis:
Sylvia Kuba
AK Wien Kommunikation
tel.: (+43-1) 501 65-2331
http://wien.arbeiterkammer.at

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