Ein Doppeljubiläum in Mürzzuschlag

100 Jahre Stadtwerke Mürzzuschlag - Verband kommunaler Unternehmen Österreichs besteht seit 15 Jahren

Wien (OTS) - Die Stadt Mürzzuschlag sieht in der kommenden Woche ein Doppeljubiläum: Die Stadtwerke Mürzzuschlag begehen das 100jährige Jubiläum ihres Bestehens, der Verband kommunaler Unternehmen Österreichs (VKÖ) blickt auf eineinhalb Jahrzehnte als Interessenvertretung der kommunalen Unternehmen zurück. Einen ersten terminlichen Anlaufpunkt dazu bildet die Jahreshauptversammlung des VKÖ am Dienstag, dem 16. Oktober 2007, ab 14.00 Uhr, in 8680 Mürzzuschlag, Stadtplatz 3. Die Festveranstaltung der Stadtwerke steht kommenden Freitag auf dem Programm.

Was im Jahr 1907 als E-Werksprojekt Kohleben begonnen hatte, entwickelte sich zu den Stadtwerken Mürzzuschlag unserer Tage, die als Gesamtunternehmen die wesentlichen für die Bürgerinnen und Bürger notwendigen Dienstleistungen erbringen: stromMürz, wärmeMürz, kabelnetMürz, e-techMürz, Service Center, redzacMürz und bestattungMürz - das Gesamtunternehmen verbindet seit 1999 eine einheitliche Werbelinie. In den 100 Jahren des Bestehens gab es markante Entwicklungspunkte: Schon bald nach dem E-Werksprojekt Kohleben 1907 konnten große Abnehmer, wie beispielsweise die Südbahn mit dem Heizhaus und das Krankenhaus gewonnen werden. Bereits 1921 wurde mit den Bleckmann-Stahlwerken ein Vertrag zum gegenseitigen Ausgleich von Stromlieferungen abgeschlossen, 1925 erfolgte die Eintragung ins Handelsregister, nunmehr firmierte man unter dem Firmenwortlaut "Städtische Betriebe Mürzzuschlag". Als 1929 in der Wiener Straße 3 ein Verkaufslokal eingerichtet wurde, das eine Verkaufsausstellung ermöglichte, bei der die Stromkunden über Neuerungen auf elektrotechnischem Gebiet informiert wurden, war damit die Grundlage für die bürgernahen Dienstleistungen der späteren Zeit gelegt.

Das Jahr 1939 brachte die Umbenennung der Städtischen Betriebe in "Stadtwerke Mürzzuschlag", die unmittelbar dem Bürgermeister unterstanden, und 1940 wurde der Grundstein für einen Vertragsabschluss mit der Landesgesellschaft STEWEAG gelegt. Das Jahr 1949 brachte einen Schritt in Richtung Lebensqualität, in der Volksschule Hönigsberg wurde die erste Nachtstromheizung in Betrieb genommen. Die Entwicklung ging erfreulich und rasant vor sich, 1988 wurden die Stadtwerke in den rechtlichen Status einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung übergeführt. Gesellschafter waren nunmehr die Stadtgemeinde Mürzzuschlag und die Sparkasse Mürzzuschlag. Zu Geschäftsführern wurden Komm.Rat Hans SCHROTTHOFER und Ing. Alfred WRUSS bestellt. 1995 wurde eine Emissionsbilanz betreffend die Luftgüteverbesserung in Mürzzuschlag und Hönigsberg erarbeitet, deren Ergebnis der Fernwärmeversorgung eine enorme Verbesserung der Luftqualität in Mürzzuschlag attesierte. 1996 erfolgte am 18. Mai die offizielle Eröffnung des neuen Betriebsgebäudes in der Mariazeller Straße; dort wurden alle Unternehmensbereiche untergebracht, ausgenommen das Verkaufsgeschäft und die Bestattung, die in der Wiener Straße verblieben.

Der Verband kommunaler Unternehmen Österreichs (VKÖ) wurde im Jahr 1992 gegründet, der Vereinszweck hatte die Wahrung der Interessen der kommunalen Wirtschaft in Zusammenhang mit den Bestrebungen der Europäischen Gemeinschaft, einen gemeinsamen Markt für Strom und Gas zu schaffen, zum Gegenstand. Im Jahr 1998 erfolgt eine Statutenänderung mit dem Ziel einer Erweiterung des Verbandszweckes, sodass sich der VKÖ nunmehr als Interessenverband für alle wirtschaftlichen Tätigkeitsbereiche kommunaler Unternehmen versteht. Die Mitarbeit des VKÖ im Europäischen Zentralverband der öffentlichen Wirtschaft (CEEP, Brüssel) trägt diesen erweiterten Verbandszielen Rechnung.

Dazu ein Hinweis für die Vertreter der Medien: Der Tätigkeitsbericht 2006-2007 des VKÖ befasst sich mit der Entwicklungsgeschichte der Stadtwerke Mürzzuschlag sowie den Zielsetzungen und Aufgaben des VKÖ etwas ausführlicher. Wir stellen Ihnen diesen Bericht gerne als Exemplar zur Verfügung und hoffen auf Ihr Interesse. Die Darstellung der vielschichtigen Themen im Sinne der Stärkung des Gemeinwohls und der Bewältigung kommunalpolitischer Aufgaben, wird sicher Ihre Aufmerksamkeit finden.

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