Erstes Interview von Arigona in "ÖSTERREICH": "Ich hatte sehr große Angst!"

Asyl-Mädchen will ab Montag wieder "normal" in die Schule gehen und ist vor heutiger Pressekonferenz "sehr nervös"

Wien (OTS) - Die seit Montagnacht wieder aufgetauchte Arigona
Zogaj hat über ihr Handy der Tageszeitung "ÖSTERREICH" ihr erstes Interview gegeben.
In dem heute (Freitag) in "ÖSTERREICH" veröffentlichten Interview spricht Arigona erstmals über ihren Zustand nach der Flucht und über ihre Zukunft. Zu ihrem derzeitigen Zustand sagt sie: "Es geht mir einigermaßen gut. Aber ich bin sehr nervös vor meiner Pressekonferenz, weil ich nicht weiß, was mich da erwartet."
Über ihre Flucht und vor allem über ihr Versteck will Arigona nicht sprechen. Ihre Begründung: "Ich will niemanden in Schwierigkeiten bringen, der mir geholfen hat..."
Trotzdem sagt sie: "Ich hatte in den letzten zehn Tagen sehr, sehr große Angst. Ich habe mich jeden Tag davor gefürchtet, dass man mich finden könnte. Erst seit ich mit Landeshauptmann Pühringer gesprochen habe, habe ich keine Angst mehr."
Ihr größter Wunsch im Interview mit "ÖSTERREICH": "Ich bitte den Herrn Innenminister Platter, dass er meine Familie wieder zurückholt und wir weiter in Frankenburg leben können!"
Über ihr neues Leben sagt Arigona in "ÖSTERREICH": "Ich will unbedingt ab Montag wieder in die Schule gehen. Ganz normal."
Mit ihrer Mutter will sie in Frankenburg ein neues Leben starten, hat dafür aber noch keine finanziellen Mittel, weil die Mutter keine Arbeitsbewilligung mehr besitzt und der Vater abgeschoben ist. ÖSTERREICH startet deshalb heute eine Spendenaktion für Arigona. Spenden zur Unterstützung für Arigona sind ab sofort auf das Konto mit der Nummer 52096.315.709, BLZ 12000 möglich.

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