Hahn: Schmied’sche Gesamtschule vom Tisch

Neue Lösungen im Wege von Schulversuchen in Verhandlung

Wien (OTS) - "Nicht zuletzt auch unter dem Eindruck der
zahlreichen Stellungnahmen zu ihrem Entwurf hat Unterrichtsministerin Claudia Schmied in Richtung des Regierungsübereinkommens eingelenkt", freut sich Wissenschaftsminister Hahn nach der heutigen ersten Verhandlungsrunde mit Bildungssprecher Neugebauer und Unterrichtsministerin Schmied.

Die in den zahlreichen Stellungnahmen zum Schmied’schen Gesamtschulmodell geforderten Grundsätze - Einbindung der Schulpartner vor Ort, wissenschaftliche Begleitung, Sicherung des Versuchscharakters durch zeitliche Befristung und Evaluierung der genau definierten Modellversuche - konnten außer Streit gestellt werden. Der Weg des Regierungsübereinkommens für die Weiterentwicklung des Sekundarschulbereichs I auf Schulversuchs-Ebene ist damit gesichert, so die Verhandler Hahn und Neugebauer.

Es soll keine neue Schulart geschaffen werden, daher wird bis zum nächsten Verhandlungstermin der Schulversuchsparagraph §7 des Schulorganisationsgesetzes adaptiert. Ziel ist ein weiterhin schlanker Paragraph, auf den aufbauend Schulversuche auch im Schulorganisationsbereich unter Einbindung der Schulpartnerschaft möglich sind. "Keine ’Neue Mittelmäßigkeit’, sondern Qualität auf Basis von Differenzierung, Wahlfreiheit und Rechtssicherheit für die Eltern, Lehrer und Schüler sind unser Credo für die Weiterentwicklung des Schulsystems", so Hahn und Neugebauer abschließend.

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