Keine weitere Verschärfung des Vormerksystems geplant

Verkehrsminister Werner Faymann stellt klar

Wien (OTS) - "Wer sich mit mehr als 0,5 Promille Alkohol im Blut
ans Steuer setzt, soll strenger bestraft werden", so Verkehrsminister Werner Faymann Dienstag Abend. Auch bei Handytelefonieren am Steuer und bei Geschwindigkeitsübertretungen von über 30 km/h, sollen die Strafen verschärft werden. Ins Vormerksystem werden diese beiden Delikte aber nicht kommen. Das haben Minister Faymann und Innenminister Günther Platter vergangene Woche bereits klargestellt. Auch in der eigens dafür einberufenen Arbeitsgruppe herrscht darüber überwiegend Einigkeit.

"Anonyme Expertenmeinungen sollen nicht zur Verunsicherung der Autofahrer führen", so der Verkehrsminister. Seit diesem Übereinkommen am 3. Oktober hat weder die Expertenrunde getagt, noch wurden auf Ministerebene neue Vereinbarungen geschlossen.Weitere Verschärfungen wird es nicht geben.

"Wir haben eine Runde von ausgezeichneten Experten, die unsere Wünsche umsetzen werden und einzelne Aspekte, die noch zu klären sind, gemeinsam erarbeiten. Das System soll übersichtlicher und für jedermann leicht verständlich sein", so der Verkehrsminister.

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