KO Scheuch zu Heizkostenzuschuss: BZÖ will umfassendere Sozialmaßnahmen als Schaunig-Kandut

Frage nach Erhöhung des Heizkostenzuschusses soll in Parteienverhandlungen geklärt werden.

Klagenfurt (OTS) - "Heute wurde im Zuge der Regierungssitzung beschlossen, dass Parteienverhandlungen über geplante Sozialmaßnahmen wie den Teuerungsausgleich geführt werden. Die Frage nach einer Erhöhung des Heizkostenzuschusses soll dort mitbehandelt werden", sagt BZÖ-Klubobmann LAbg. Ing. Kurt Scheuch.

Das BZÖ-Modell gehe weiter als der Vorschlag der SPÖ. Vom Teuerungsausgleich, den das BZÖ umsetzen wolle, würden rund 43.000 Kärntnerinnen und Kärntner profitieren. Daher solle die Frage nach einer Erhöhung des Heizkostenzuschusses bei den Parteienverhandlungen einbezogen werden, so dass ein Gesamtpaket an Sozialmaßnahmen geschnürt werden könne. "Ein Schnellschuss bringt in diesem Bereich wenig. Wir wollen Nägel mit Köpfen machen", so der BZÖ-Klubobmann.

"Außerdem fordern wir, dass es zu einem Abbau von bürokratischen Hürden kommt. Die derzeit vorgesehenen Modalitäten im Mindestsicherungsgesetz der Frau Schaunig legen den Betroffenen viele Hindernisse in den Weg. Wir hingegen wollen rasch und unbürokratisch helfen", sagt Scheuch. Zudem habe sich gezeigt, dass das Mindestsicherungsgesetz von Schaunig-Kandut sehr viele Lücken aufweise, so dass es gründlich überarbeitet gehört. Dass jene von der Soziallandesrätin angesprochnen Mindestrentner, die im Vorjahr noch eine finanzielle Unterstützung von Euro 150 erhalten haben, in diesem Winter mit Euro 96 abgespeist werden, sei beispielsweise auf das von Schaunig-Kandut schlecht durchdachte Gesetz zurückzuführen und müsse daher von ihr selbst verantwortet werden.

(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Landtagsklub
Tel.: (0463) 513 272

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FLK0001