"brut" mit neuen Impulsen für Wiener Off-Szene

Wien (OTS) - Neue Impulse für die Wiener Off-Theaterszene soll das "brut" im Künstlerhaus und im Konzerthaus in Nachfolge von dietheater setzen. Am 9. November findet das "fulminante Eröffnungsfest" statt, am Dienstag, ein Monat davor, stellte das Intendantenpaar Thomas Frank und Heiko Pfost gemeinsam mit Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny seine Pläne vor, die vor allem die Internationalisierung, breite Kooperation und Kommunikation in und mit der Szene mit neuen Koproduktionsmodellen und Ausrichtung auf spartenübergreifende Arbeiten signalisieren. Kulturstadtrat Dr. Andreas Mailath-Pokorny sieht in der Neuausrichtung des "brut" einen zentralen Bestandteil der Wiener Theaterreform, die für eine lebendige und innovative Off-Szene in Wien sorgen soll. Das "brut" werde ein Ort für Entwicklungsarbeit, Experimente, interdisziplinäre Produktionen internationale Vernetzung und ein Kommunikationszentrum sein, dafür bürge auch der Erfahrungshintergrund des neuen Führungsduos des Hauses. Die Stadt Wien habe angesichts dieses Aufgabenspektrums die Subvention nahezu auf 1,5 Millionen Euro verdoppelt. Mailath versäumte es aber auch nicht, ebenso wie die neue Intendanz, Christian Pronay für seine Arbeit bei dietheater Dank zu sagen.****

Optimale Bedingungen für das kreative Potential Wiens

Thomas Frank und Heiko Pfost sehen nach einem Jahr Vorbereitungsarbeit, in dem sie die Stadt und ihre Theaterlandschaft kennen lernten, gute Chancen für das "brut", das kreative Potential der jungen Szene in Wien zu heben und zu optimieren und mit der internationalen Strömungen zu vernetzen. Es gebe in Wien viele KünstlerInnen, die zum geplanten Aufbruch in neue Sphären beitragen könnten.

"brut" sei einerseits als Koproduktionshaus für die verschiedenen Off-Gruppen geplant, man wolle künstlerische Impulse in der Stadt aufgreifen, umsetzen und dabei auch längerfristige Perspektiven ermöglichen. Andererseits wolle man ein möglichst interessantes Programm auf internationaler Ebene bieten und dabei die Vernetzung mit der heimischen Szene vorantreiben. Die Positionierung des Hauses als Kommunikationsort solle schließlich auch durch den derzeit noch laufenden Umbau erreicht werden, der dafür die Möglichkeiten schaffen solle.

Start mit Eröffnungsfest

Mit einem vielgestaltigen Eröffnungsfest im Künstlerhaus, im Konzerthaus, in der Passagegalerie am Karlsplatz und in der Tankstelle am Schwarzenbergplatz , mit Performances, Installationen, Live-Konzerten etc., insgesamt einem Marathon über 36 Stunden startet "brut" in die Zukunft. Das Novemberprogramm bringt zwei Schwerpunktthemen. Einerseits "Jung bleibt alt", u.a. mit Gastspielen von Benjamin Verdonck aus Antwerpen und Martin Nachbar aus Berlin sowie einer Produktion von "God's Entertainment" "Die lange Nacht der Alten" rund um Generationenfragen, andererseits mit einem Produktionsreigen um das Verhältnis Mensch-Maschine, zu dem neben der Wiener Gruppe "monochrom" u. a. der Ausnahmeelektronik-Künstler Paul Granjon aus Cardiff zugast ist.

o Weitere Information und Karten: "brut" im Künstlerhaus und im Konzerthaus Tel.: 587 05 04 Internet: www.brut-wien.at/

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

(Schluss) gab

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