Oberwallner: "Heimischer Fahrzeughandel unterstützt Kyoto-Ziel zur CO2-Reduktion"

Kfz-Handel: Informationsoffensive zu Abgaswerten beim Neuwagenkauf am Point of Sale - Handel auch Partner von Klima:aktiv, der Initiative für aktiven Umweltschutz

Wien (PWK751) - Entsprechend Mission und Motto "Zum Umstieg von ‚CO2-Schleudern’ auf umweltfreundliche Fahrzeuge motivieren" ist der Fahrzeughandel in Österreich Partner von Klima:aktiv, der Initiative für aktiven Umweltschutz des Lebensministeriums. "Dazu gehört unter anderem, dass der Handel Interessierte vor Ort, am Point of Sale, über den Kohlendioxid-Ausstoß eines Neuwagens informiert. Ergänzend dazu dient das Informationsangebot auf der Internet-Webseite www.autoverbrauch.at ", informiert Gustav Oberwallner, Obmann des Bundesgremiums Fahrzeughandel der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ).

Der Spitzenrepräsentant des Fahrzeughandels erneuert im Zusammenhang mit der Ökologisierung des Individualverkehrs die Forderung nach Förderung der Erneuerung des Fahrzeugbestandes in Österreich: "Von insgesamt 4,2 Millionen Fahrzeugen ist rund ein Viertel überaltet. Die Belastung der Umwelt durch ein altes Fahrzeug der so genannten Euro 0-Klasse, das einen hohen Schadstoffausstoß aufweist, entspricht der jener von 75 Fahrzeugen der emmissionsarmen Euro 4-Klasse", führt Oberwallner vor Augen.

Weiters unterstützt Oberwallner die Forderung von Umweltminister Josef Pröll nach "ökologischer Steuerung durch Steuern: "Die Anschaffung eines neuen, umnweltfreundlichen Fahrzeuges soll steuerlich gefördert werden. Die zur Budgetsanierung eingeführten steuerlichen Belastungen der Anschaffung von Kraftfahrzeugen gehören ökologisch neu ausgerichtet", fordert Oberwallner und hält fest:
"Eine CO2-orientierte Kfz-Besteuerung im EU-Binnenmarkt wäre ein großer Schritt zu der von uns geforderten Steuerharmonisierung in Europa."

Ziel ist die Entlastung der Anschaffung und eine verursachergerechte, umweltorientierte Besteuerung der Nutzung:
"Nicht die Größe eines Fahrzeuges, sondern die eingesetzte Motortechnologie entscheidet über die Umweltbelastung. Zur Umsetzung der Ziele für alternative Antriebskonzepte (mittels Bio-Diesel, Bio-Ethanol, Bio-Gas, Erd- oder Flüssiggas und anderem) bedarf es analog zu anderen EU-Staaten flankierender steuerlicher Förderungsprogramme. Besondere Bedeutung kommt der Planungssicherheit zu: "Private Konsumenten genauso wie Inhaber großer Fuhrparks brauchen Planungssicherheit für die Erhaltungskosten über mehrere Jahre", hebt Oberwallner besonders hervor.

Als sinnvoll erachtet der Handel auch die Befreiung emissionsarmer Fahrzeuge von der Normverbrauchsabgabe sowie eine Prämie beim Kauf eines neuen und Verschrottung des alten Fahrzeugs: "Diese Maßnahmen bringen einen nachhaltigen Effekt zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und der übrigen Schadstoffemissionen", so Oberwallner. Als weiters geeignet zur nachhaltigen Schonung der Umwelt hält der Fahrzeughandelsobmann die Wiedereinführung der jährlichen § 57a-Untersuchung, insbesondere der jährlichen obligatorischen Abgasüberprüfung analog zur Überprüfungspflicht in Deutschland. (JR)

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