Neubauer: Traditionen sind das unverzichtbare Fundament der Gemeinschaft

SOS Abendland über Pläne des Eferdinger Stadtkindergartens empört

Wien (OTS) - Entsetzt reagiert der Bundesobmann des Vereins SOS Abendland, NAbg. Werner Neubauer, auf die jüngsten Berichte über die Martinsfeier des Eferdinger Stadtkindergartens. "Nach dem Nikolo gehen die Multikultiphantasten jetzt offenbar dem heiligen Martin an den Kragen seines, der Legende nach mit einem Bettler geteilten Mantels. Die Unterwanderung unserer abendländischen Sitten und Bräuche wird von der unliebsamen Ausnahmeerscheinung allmählich zum ideologischen Programm."

Konkret verlauteten von Seiten der verantwortlichen Kindergartenleiterin Pläne, auf wesentliche Teile des traditionellen Martinsfestes, wie den feierlichen Einzug in die Kirche, zu verzichten. Aus Rücksichtnahme auf nicht katholische Zuwandererkinder, wie aus dem Umfeld des Kindergartens zu vernehmen ist.

"Ich teile die Empörung der Eltern", so Werner Neubauer. "Die falsch verstandene Toleranz mancher Zeitgeister hat ein unerträgliches Ausmaß erreicht. Diese windigen Identitätsräuber, die jede soziokulturelle Verwurzelung unserer Kinder auf dem Altar des längst gescheiterten Multikulturalismus opfern möchten, haben keine Vorstellung davon, was sie den jungen Menschen damit antun. Laternenzug und Martinsreiter sind nun einmal Bestandteile des Martinsfestes, wie das Fest selbst ein identitätsstiftender Bestandteil unserer Kultur, ein Teil unseres Selbstverständnisses ist. Ein Mantel, wie jener des heiligen Martin, mag ohne bleibende Selbstbeschädigung teilbar sein. Traditionen sind das nicht, schon gar nicht im Namen eines gefährlichen, weil unlebbaren Gesellschaftsexperiments."

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