Vilimsky: Anständige Gehaltserhöhung für kleinere Eisenbahner statt Aufblähung des ÖBB-Vorstands

ÖBB muss endlich auch die schweren Jobs der kleineren Eisenbahner würdigen

Wien (OTS) - Eine anständige Gehaltserhöhung für alle kleineren Eisenbahner statt einer sinnlosen Aufblähung des ÖBB-Vorstandes forderte heute FP-Generalsekretär, Nabg. Harald Vilimsky. Offenbar wissen die ÖBB nicht zu schätzen, was die Mitarbeiter in den unteren Etagen leisten, wenn sie lieber horrendes Geld für mehr Vorstandsjobs ausgeben, als die ohnehin mickrigen Gehälter kleinerer Eisenbahner zu erhöhen, was im Übrigen längst überfällig wäre.

Nach neuesten Erkenntnissen wurden jetzt vier neue, zusätzliche Vorstandsjobs eingerichtet. Insgesamt sind 15 Vorstände und vier Geschäftsführer bei den ÖBB tätig, die über den Daumen jeweils 350.000 Euro im Jahr und mehr verdienen. Hier werden rot-schwarze Proporzjobs im Vorstand geschaffen, die in der Holding bis zu 500.000 Euro Jahressalair ohne "Nebengeräusche" (Mitarbeiterstab, Dienstauto, Spesen, ...) bekommen, während kleine ÖBBler, wie Fahrdienstleiter, Servicetechniker, Verschieber, usw., praktisch durch die Finger schauen. Es wäre daher höchst an der Zeit, endlich auch einmal an die kleinen Mitarbeiter zu denken, ohne die das ganze Unternehmen gar nicht funktionieren könnte.

Er, Vilimsky, fordert daher eine anständige Lohnerhöhung für kleine Eisenbahner von mindestens 4 Prozent. Dafür könnte beim Vorstand generös abgespeckt werden, denn im Grunde sind es die Kleinen unter den Großen, die das Rad zum Laufen bringen. Dies müsse auch dementsprechend gewürdigt werden, so Vilimsky abschließend.

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