Frauenberger: Gerechter Arbeitsmarkt durch waff Frauenprogramme

Bacher-Lagler: 6.000 Frauen ergreifen Chancen durch FRECH

Wien (OTS) - "Seit 2002 beweist FRECH (Frauen ergreifen Chancen) eindrucksvoll: Kommunale Politik kann einen wesentlichen Beitrag zu einem geschlechtergerechteren Arbeitsmarkt leisten", so Sandra Frauenberger, Stadträtin für Frauenfragen am Dienstag, im Vorfeld der 5 Jahres Feier von FRECH, einem Frauenberatungs- und Förderprogramms des Wiener ArbeitnehmerInnen Förderungsfonds (waff). Heute Abend begrüßen weiters Norbert Bacher-Lagler, Vorstandsvorsitzender des waff, die Gäste der FRECH-Geburtstagsfeier in der Hauptbibliothek am Urban-Loritz-Platz. "Mehr als 6.000 Frauen konnte FRECH bei der Umsetzung ihrer beruflichen Pläne durch die charakteristisch hochwertige Beratung unterstützen", weist Bacher-Lagler auf die eindrucksvolle Bilanz hin. Außerdem präsentieren die Künstlerinnen Jasmin Trabichler und Nina Bauer, ihr Projekt mit dem Titel "6.000 Frauen ergreifen Chancen". ****

Frauenstadträtin Frauenberger zeigt sich überzeugt: "Frauen im Berufsleben sind vielfältig benachteiligt. Sie verdienen nicht nur weniger als ihre männlichen Kollegen, Frauen sind auch häufig in Berufen tätig, die nur geringe Aufstiegschancen bieten. Gerade Wienerinnen in beruflichen Sackgassensituationen erleichtert es der waff, mit seinen maßgeschneiderten Angeboten für berufliche Weiterbildung, neue Wege im Job zu gehen." FRECH wurde 2002 ins Leben gerufen, mit dem Ziel beschäftigte Wienerinnen, die sich beruflich verändern möchten, zu beraten und zu fördern. Einzigartig in ganz Österreich ist die besonders qualitätsvolle Beratung, die wenn benötigt auch mit einer finanziellen Unterstützung von maximal Euro 3.700 für berufsbezogene Weiterbildung verknüpft ist.

"FRECH ist Bestandteil eines zentralen Schwerpunktes des waff: Die Unterstützung von Frauen im Berufsleben. Für seine vielfältigen Frauenprogramme stellt der waff jährlich rund 5 Mio. Euro für die Beratung und Förderung von 3.400 Frauen zur Verfügung", erklärt waff Vorstandsvorsitzender Norbert Bacher-Lagler. "Internen Analysen zu Folge zeigt sich: Frauen die eine FRECH-Förderung erhielten, verdienen jährlich Euro 2.000 mehr als statistisch vergleichbare Wienerinnen, die nicht an FRECH teilgenommen haben. "Das ist nur eine Kennzahl unter vielen, die den Erfolg von FRECH eindrucksvoll bestätigt", zieht Bacher-Lagler Bilanz. In einer Interviewrunde mit Monika Nigl, Bereichsleiterin der Leistungen für berufstätige WienerInnen im waff, werden zwei Teilnehmerinnen von FRECH auch über ihre persönlichen Erfahrungen bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung erzählen.

Die Arbeit von Jasmin Trabichler und Nina Bauer, zwei Wiener Künstlerinnen, wird ebenfalls im Rahmen der Jubiläumsfeier vorgestellt. Unter dem Titel "6.000 Frauen ergreifen Chancen" setzten sich Trabichler und Bauer visuell und inhaltlich mit FRECH auseinander. Im Zentrum ihrer Print- und Videopräsentation stehen die beratenen Frauen selbst. Veränderungen, die berufsbezogene Fortbildung in den Lebensumständen der Frauen bewirken kann, wird so greifbar. Es entstanden Plakate und ein Video, sowie eine Postkarte und eine Website, die ausführlich über das Projekt informiert. Unter www.5jahrefrech.at ist das gesamte Projekt auch im Internet abrufbar. (Schluss) ile/koi

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