BUCHER: FMA-Reform: Doppelgleisigkeiten der Bankenaufsicht bleiben damit weiterhin aufrecht

Regierungsparteien haben leider in 8 Monaten Bankenuntersuchungsausschuss nichts gelernt"

Wien (OTS) - "Das Schlimmste was im Zuge der Neuordnung der Bankenaufsicht zu befürchten war, ist leider zum Schaden vieler Sparer und Anleger eingetreten, so kommentierte der BZÖ-Finanzsprecher Josef Bucher die heutige Einigung zur Reform der FMA.

"Die Regierungsparteien haben leider in 8 Monaten Bankenuntersuchungsausschuss nichts gelernt. Doppelgleisigkeiten der Bankenaufsicht bleiben damit weiterhin aufrecht und die Kontrolle der Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister sowie der Börse ineffizient und mittelalterlich. Eine Klarheit der Verantwortungsbereiche ist nicht erkennbar, "so Bucher.

"Diese "Nichtreform" ist keine Auszeichnung für den Finanz- und Kapitalmarkt Österreich, Fälle wie AMIS oder BAWAG sind somit jederzeit wieder möglich. Mit den Fall Meinl erleben wir eindrucksvoll den Rückfall in die Zeit der Freunderlwirtschaft."

Wichtigstes Ziel der Rot-Schwarzen Regierung wurde erreicht - die Aufteilung der Bankenaufsicht in eine schwarze FMA mit Herrn Pribil und eine rote Notenbank mit Herrn Novotny. Die Anlegerinteressen blieben einmal mehr auf der Strecke, so Bucher abschließend.

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