SPÖ-GesundheitslandesreferentInnen kritisieren Kdolsky

Ministerin beschäftigt Länder mit unakkordiertem Beamtenentwurf

Wien (SPW) - Empört zeigen sich die SPÖ-GesundheitslandesreferentInnen von Kärnten, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark und Wien über die Vorgehensweise von Gesundheitsministerin Andrea Kdolsky. Diese hat die VertreterInnen der Länder heute Montag zu Verhandlungen ins Ministerium geladen, um über die im Rahmen des Finanzausgleichs geplante 15a-Vereinbarung zu Gesundheitsfinanzierung zu verhandeln. Als Grundlage für die Verhandlungen diente den Ländern ein Beamtenpapier, "das, wie sich heute herausstellt, von der Ministerin bisher nicht einmal gelesen wurde", kritisieren die Salzburger Landeshauptfrau Gabi Burgstaller, die Wiener Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, die oberösterreichische Gesundheitslandesrätin Silvia Stöger, der Kärntner Gesundheitslandesrat Wolfgang Schantl und der steirische Gesundheitslandesrat Helmut Hirt unisono vor Beginn der Gespräche.****

Es sei "mehr als unprofessionell", dass Kdolsky die Länder mit unakkordierten Beamtenpapieren beschäftige. Die GesundheitslandesreferentInnen seien mit dem Ziel gekommen, "ernsthaft über die Finanzierung und Ausgestaltung eines modernen und zukunftsorientierten Gesundheitssystems zu verhandeln". Basis dafür müsse allerdings eine brauchbare Unterlage der Ministerin sein. (Schluss) lac

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