Lebensmittelexporte seit EU-Beitritt um durchschnittlich 12% jährlich gewachsen

Leitl: Lebensmittelexporteure tragen österreichische Lebens- und Kulturphilosophie in die Welt - WKÖ-Exportinitiative voller Erfolg

Wien (PWK745) - Anlässlich der gemeinsamen "Exportstrategie-Tagung der Agrar- und Lebensmittelwirtschaft" von WKÖ und Lebensministerium betonte Wirtschaftskammer-Präsident Christoph Leitl die enorme Bedeutung der Lebensmittelexporte für die Exportwirtschaft einerseits sowie andererseits für das positive Image Österreichs weltweit. Leitl: "Lebensmittelexport ist Export eines Stücks der österreichischen Lebens- und Kulturphilosophie, ein Stück unserer Identität, das unsere erfolgreichen Lebensmittelproduzenten in die Welt hinaus tragen."

Ein wichtiger Impulsgeber für den Erfolg österreichischer Lebensmittel auf internationalen Märkten ist die "Exportinitiative 1-24" von WKÖ, Lebensministerium und AMA. Im Rahmen dieser Initiative wurden bisher in Ungarn, Slowenien, Tschechien, der Slowakei, Polen, Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Russland und Serbien Lebensmittelpräsentationen österreichischer Unternehmen organisiert. Die österreichischen Außenhandelsstellen stellten dabei Kontakte mit Einkäufern, Lebensmittelketten und Einzelhändlern her - und das sehr erfolgreich. Leitl: "Die Exportsteigerung in die Märkte, in denen die Lebensmittelpräsentationen organisiert wurden, machte im Vorjahr 20,3% aus." Die Lebensmittelexporte laufen generell großartig. Im Vorjahr machte das Ausfuhrplus bei Agrar- und Lebensmitteln 10,7% (Volumen: 6,7 Mrd. Euro) aus - gegenüber einem allgemeinen Exportwachstum von 9,5%. "In den vergangenen 12 Jahren, seit unserem EU-Beitritt, steigerten sich die Lebensmittelexporte durchschnittlich um 12% pro Jahr und 2006 wurde sogar erstmals eine praktisch ausgeglichene Agrar-Lebensmittel Außenhandelsbilanz eingefahren", so Leitl. Österreichs wichtigster Abnehmer von Agrar- und Lebensmittelprodukten ist Deutschland mit einem Exportvolumen von 2 Mrd. Euro, gefolgt von Italien (1,1 Mrd. Euro), an dritter Stelle liegen die USA (675,2 Mio. Euro), dahinter Ungarn (195,6 Mio. Euro).

Nach den erfolgreichen Marktauftritten in Mittel- und Osteuropa liegt der Schwerpunkt der Exportinitiative jetzt bei Überseemärkten wie den USA, China oder dem arabischen Raum. So wird heuer im November erstmalig eine Lebensmittelpräsentation außerhalb des europäischen Kontinents stattfinden. Am 18. November werden sich über 20 Firmen in Dubai dem Fachpublikum präsentieren. Für Mai 2008 ist in New York ein weiterer großer Event für österreichische Lebensmittelhersteller in Planung. Ziel der Exportinitiative ist es die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Agrar- und Lebensmittelwirtschaft durch eine intensivierte Exportorientierung weiter zu stärken. In diesem Zusammenhang dankte WKÖ-Präsident Leitl Landwirtschaftsminister Josef Pröll für seinen Einsatz für die österreichische Lebensmittelwirtschaft bei seinen Auslandsaufenthalten. (BS)

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