Notfall-Apotheke und Erste-Hilfe-Kenntnisse: Die vergessenen Lebensretter

Samariterbund ruft am "Tag der Apotheken" zum Check von Ausrüstung und Wissen auf

Wien (OTS) - Bereits zum 10. Mal ruft der "Tag der Apotheken" der Bevölkerung die vielfältigen Angebote und Dienstleistungen der Apotheken ins Bewusstsein. Mit kostenlosen Blutdruck-, Blutzucker-, Cholesterin-, Bauchumfang- und Gewichtsmessungen laden Österreichs Apotheken am 9. Oktober 2007 zu Schwerpunktaktionen. Der Arbeiter-Samariterbund Österreichs unterstützt diese Kampagne und nimmt sie zum Anlass, an eine regelmäßige Überprüfung der Notfallapotheken in Büro, Haushalt und Auto sowie an eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse zu erinnern. Im Ernstfall können diese über Leben und Tod entscheiden.

Viele Notfall-Apotheken im Dornröschenschlaf

Der Inhalt von Notfall-Apotheken für Haushalt (Ö-Norm Z 1020 für 1-5 Personen) und Auto (ÖNORM V 5101) ist exakt festgelegt. Zustand und Einsatztauglichkeit der verfügbaren Materialien sind aber in vielen Fällen mehr als fragwürdig. Um für den Fall der Fälle möglichst gut gerüstet zu sein, ist es unerlässlich, Notfallapotheken regelmäßig zu überprüfen bzw. zu ergänzen und Arzneimitteln auf ihre korrekte Lagerung zu überprüfen. Speziell eine gut ausgestattete, vollständige Autoapotheke kann bei Zwischenfällen in abgelegenen Gegenden über Leben und Tod entscheiden. "Durch die unterschiedlichen Temperatur- und Witterungsverhältnisse, denen Fahrzeuge laufend ausgesetzt sind, leidet auch das Material in Auto-Notfall-Apotheken schneller als jenes in Erste-Hilfe-Kästen im Innenbereich, wo einigermaßen konstante Raumtemperatur herrscht", erklärt Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann.

Erste Hilfe: Wissen ist Macht

Neben einer praxistauglichen Ausrüstung ist es jedoch vor allem der Einsatz von Erste Hilfe-Kenntnissen, der bei Notfällen entscheidend ist. Als zweitgrößte Rettungsorganisation Österreichs leistet der Arbeiter-Samariterbund mit einem ausgedehnten Erste-Hilfe-Schulungsangebot hier seit Jahrzehnten wichtige Basisarbeit.

Wenn Kinder in Lebensgefahr sind ...

Mit dem vierteiligen Kursschwerpunkt "Notfälle im Kindesalter" werden derzeit vor allem Eltern und Großeltern angesprochen und an ihre Ausnahmestellung erinnert: Sie sind meist die einzigen unmittelbar Anwesenden bei Zwischenfällen mit Kindern in den eigenen vier Wänden. Was sie bei Erstickungsanfällen, Unfällen (Ertrinken!) oder ernsthaften Verletzungen von Kindern bis zum Eintreffen des Notarztes tun (oder nicht tun), ist von immenser Wichtigkeit für das Schicksal des betroffenen Kindes.

Nähere Informationen zum Kursangebot:
Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs
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A-1150 Wien
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Fax: 01 89 145-149
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