Neugebauer: Kritik aus der Wirtschaft an Familienentlastung unverständlich

Steuerfreies Existenzminimum für Familien bleibt ÖAAB-Forderung für nächste Steuerreform

Wien (OTS) - ÖAAB-Bundesobmann Fritz Neugebauer übte heute, Montag, Kritik an Stimmen aus der Wirtschaft, die die Notwendigkeit einer Familiensteuerreform in Form eines steuerfreien Existenzminimums für Familien hinterfragten. Dies sei insbesondere "unverständlich", als man "nicht übersehen" dürfe, "in welchem Ausmaß gerade die Wirtschaft bei der letzten Steuerreform Entlastung erreicht hat - was auch zweifellos richtig und wichtig für den Wirtschaftsstandort Österreich und somit die Arbeitsplatzsicherheit war", erläuterte Neugebauer. Dennoch müsse klar sein: "Jetzt gilt es, die Kaufkraft der Familien und des gesamten Mittelstandes, insbesondere der mittelständischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, zu stärken", und dafür sei insbesondere ein steuerfreies Existenzminimum für jedes unversorgte Familienmitglied ein wesentlicher Schritt.

Für den ÖAAB-Bundesobmann ist daher die Kritik von einigen Stimmen aus der Wirtschaft "gänzlich unverständlich". Bisher habe sich lediglich die SPÖ "wie immer gegen eine breite Entlastung der Familien gestellt". Neugebauer appellierte daher an die Verantwortlichen, "im Sinne unserer Familien umzudenken" und sich das ÖAAB-Modell für eine Familiensteuerreform, das ja auch von der ÖVP-Perspektivengruppe aufgegriffen wurde, genauer anzusehen. Der ÖAAB werde jedenfalls bei seinem Bundestag am kommenden Samstag, 13. Oktober, das "steuerfreie Existenzminimum für Familien" als eine seiner zentralsten Forderungen für die kommenden Jahre postulieren, schloss Neugebauer.

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